Medizin & Biotech

Nachrichten leicht verständlich vom 24. Juli 2020

24.07.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Corona-Fälle im Urlaubsort St. Wolfgang

Im Urlaubsort St. Wolfgang in Oberösterreich hat es am Freitag gleich mehrere Corona-Fälle gegeben. In den 4-Sterne-Hotels "Seevilla" und "Hotel Peter" wurden insgesamt 8 Mitarbeiter positiv auf den Corona-Virus getestet. Und im Lokal "13er Haus" und in der Bar "W3" haben sich infizierte Gäste aufgehalten.

Gäste, die von 17. Juli bis 23. Juli in einem der 4 betroffenen Häuser waren, sollen ihren Gesundheits-Zustand beobachten. Bei Anzeichen von Corona soll man die Nummer 1450 anrufen.

Alle Mitarbeiter wurden inzwischen getestet. Die Infizierten und alle Kollegen, mit denen sie in Kontakt kamen, sind bereits in Quarantäne.

Erklärung: Quarantäne

Quarantäne bedeutet, dass man nicht mit anderen Menschen in Kontakt kommen darf. Man wird von allen anderen Menschen getrennt. Das passiert, wenn man eine schwere oder ansteckende Krankheit hat oder wenn vermutet wird, dass man sie hat. Mit der Quarantäne will man verhindern, dass andere Menschen angesteckt werden.

Anschober sieht keinen Grund für Corona-Alarm

In Österreich gibt es wieder mehr Corona-Infizierte. Bis Freitagvormittag hat es 115 neue Infektionen gegeben. Das waren weniger als am Donnerstag, als es 170 neue Infektionen gab. Die steigenden Infektionen sind aber kein Grund, um Alarm zu schlagen. Das sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Freitag.

Bisher wurden in Österreich schon 883.000 Corona-Tests durchgeführt, sagte Anschober. Insgesamt sind 711 Menschen in Österreich am oder mit dem Corona-Virus gestorben. Seit mehreren Tagen hat es aber keine Corona-Toten in Österreich gegeben.

Auf Europas Straßen sterben viele Tiere

Jährlich werden auf Europas Straßen 194 Millionen Vögel und 29 Millionen Säugetiere getötet. Das geht aus einer Studie hervor. An der Studie nahmen Forscher aus der ganzen Welt teil.

Straßen sind eine große Gefahr für wilde Tiere. Das könnte sogar zum Verschwinden von einigen Arten führen. Besonders in Deutschland, Österreich und Tschechien werden viele Tiere auf den Straßen überfahren.

Am häufigsten werden Vögel auf Europas Straßen überfahren, besonders Amseln. Erst danach kommen Säugetiere wie zum Beispiel Fledermäuse, Hasen oder Rehe.

Seltene Rothschild-Giraffe im Zoo Schmiding geboren

Im Zoo Schmiding in Oberösterreich ist eine Rothschild-Giraffe geboren worden. Das männliche Junge ist 1,70 Meter groß und wiegt 60 Kilogramm. In der Giraffen-Herde des Zoos gibt es nun 6 Tiere. Noch hat das junge Tier keine Hörner. Diese bilden sich erst später.

Das Giraffen-Baby ist etwas Besonderes. Rothschild-Giraffen sind nämlich sehr selten. In ihrem natürlichen Lebensraum sind die Giraffen sogar bedroht. Sie werden von Menschen gejagt und ihr Lebensraum wird zerstört. Weltweit gibt es deshalb nur noch 2.000 Rothschild-Giraffen.

Sprachstufe A2:

In St. Wolfgang hat es mehrere Corona-Fälle gegeben

In dem Urlaubsort St. Wolfgang

in Oberösterreich haben sich 8

Hotel-Mitarbeiter mit Corona infiziert.

In 2 Lokalen waren Gäste

mit Corona infiziert.

Die betroffenen Hotel-Mitarbeiter

sind schon in Quarantäne.

Dasselbe gilt für alle Kollegen,

mit denen sie Kontakt hatten.

Für Gäste, die von 17. Juli bis 23. Juli

in diesen Hotels und Lokalen waren,

gibt es einen Sicherheits-Hinweis.

Sie sollen ihren Gesundheits-Zustand

beobachten und bei Anzeichen von Corona

die Nummer 1450 anrufen.

Erklärung: Quarantäne

Quarantäne bedeutet, man wird

von allen anderen Menschen getrennt.

Das passiert, wenn man eine schwere

und ansteckende Krankheit hat.

Oder wenn vermutet wird,

dass man so eine Krankheit hat.

Mit der Quarantäne will man verhindern,

dass andere Menschen angesteckt werden.

Es gibt keinen Grund für einen Corona-Alarm

In Österreich gibt es wieder

mehr Menschen, die sich mit dem

Corona-Virus angesteckt haben.

In den letzten Tagen gab es jeden Tag

mehr als 100 neue Infektionen.

Man muss aber nicht Alarm schlagen,

hat der Gesundheits-Minister

Rudolf Anschober gesagt.

Anschober sagte auch, dass in Österreich

sehr viel getestet wird.

Man hat in Österreich bisher insgesamt

883.000 Corona-Tests gemacht.

Bisher sind insgesamt 711 Menschen

in Österreich wegen dem

Corona-Virus gestorben.

In Europa werden jedes Jahr viele Tiere auf der Straßen überfahren

Auf den Straßen von Europa

sterben jedes Jahr sehr viele Tiere.

Das besagt eine Studie.

Straßen sind für viele wilde Tiere

eine große Gefahr.

Sie werden oft von Autos überfahren.

Das könnte sogar dazu führen,

dass manche Tier-Arten aussterben.

Am meisten werden Vögel auf den

Straßen von Europa getötet,

vor allem Amseln.

Danach kommen Säugetiere.

Das sind zum Beispiel Fledermäuse,

Hasen oder Rehe.

Besonders in Deutschland, Österreich

und Tschechien sterben viele Tiere

auf den Straßen.

In Oberösterreich ist eine seltene Giraffe geboren worden

Im Zoo Schmiding in Oberösterreich

ist eine seltene Giraffe geboren worden.

Das männliche Tier

ist eine Rothschild-Giraffe.

Es ist 1,70 Meter groß

und wiegt 60 Kilogramm.

In dem Zoo gibt es

jetzt insgesamt 6 Giraffen.

Das Giraffen-Baby ist

etwas Besonderes.

Rothschild-Giraffen sind

nämlich sehr selten.

Menschen jagen sie und

zerstören ihren Lebens-Raum.

Deshalb gibt es auf der ganzen Welt

nur noch 2.000 Rothschild-Giraffen.

STICHWÖRTER
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