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Nachrichten leicht verständlich vom 28. Juli 2020

28.07.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Lehrer-Gewerkschafter will Maskenpflicht für alle im neuen Schuljahr

Wegen dem Corona-Virus mussten Schüler und Lehrer in der Schule eine Zeit lang eine Schutzmaske. Seit dem 3. Juni müssen die Schüler das aber nicht mehr tun. Im September fängt das neue Schuljahr an. Paul Kimberger von der Lehrer-Gewerkschaft will nun, dass Schüler und Lehrer im neuen Schuljahr wieder Masken in der Schule tragen müssen.

Kimberger hat auch die Regierung kritisiert. Die Schulen wissen noch immer nicht, wie im September der Unterricht gestaltet werden soll. Da fehlt es an Planung, kritisierte der Lehrer-Gewerkschafter.

Erklärung: Gewerkschaft

Eine Person, die für eine Firma arbeitet, nennt man Arbeit-Nehmer. Auch Beamte sind Arbeit-Nehmer. Sie arbeiten für den Staat. Oft hat es ein einzelner Arbeit-Nehmer schwer, seine Wünsche durchzusetzen.

Wenn mehrere Arbeit-Nehmer sich zu einer Gruppe zusammentun, kann diese Gruppe ihre Wünsche leichter durchsetzen. Eine solche Gruppe nennt man Gewerkschaft. Die Gewerkschaft setzt sich dafür ein, dass zum Beispiel höhere Löhne gezahlt werden. Oder dass es bessere Sicherheits-Maßnahmen am Arbeitsplatz gibt.

Weiterhin mehr Kurzarbeiter in Österreich

In Österreich steigt die Zahl der Kurzarbeiter weiter. Derzeit sind 474.600 Menschen in Kurzarbeit. Vor einer Woche waren es nur 456.127, also rund 18.500 weniger. Diese Zahlen hat Arbeitsministerin Christine Aschbacher bekanntgegeben.

Dagegen ist die Zahl der Arbeitslosen ganz leicht gesunken, nämlich um rund 1.600. Derzeit sind in Österreich 432.000 Menschen ohne Job. Rechnet man Arbeitslose und Kurzarbeiter zusammen, dann haben rund 900.000 Menschen in Österreich weniger oder gar keine Arbeit.

Erklärung: Kurzarbeit

Die Kurzarbeit soll Firmen und ihren Mitarbeitern helfen. Bei der Kurzarbeit arbeiten die Mitarbeiter weniger. Ihr Geld bekommen sie dabei vom Staat und nicht von den Firmen. Das hilft den Firmen, weil sie viel Geld sparen. Sie müssen ihre Mitarbeiter dann nicht kündigen.

In Australien wurden 3 Milliarden Tiere von den Bränden betroffen

In Australien hat es 2019 und 2020 viele große Brände gegeben. Bisher ging man davon aus, dass rund 1,2 Milliarden Tiere dabei starben oder aus ihrem Lebensraum vertrieben wurden. Die Naturschutz-Organisation WWF berichtet nun, dass es mit 3 Milliarden fast 3 mal so viele Tiere waren.

Auch Tiere, die dem Feuer entkommen sind, können trotzdem noch sterben. Das Feuer zerstörte ihre Nahrung und die Tiere können daher verhungern. Am schlimmsten traf es bei den Bränden in Australien Reptilien wie Schlangen oder Säugetiere wie Koalas.

Schönbrunner Nasenbären haben Zwillinge bekommen

Im Wiener Tiergarten Schönbrunn gibt es Nachwuchs bei den Nasenbären. Am 4 Juni bekam die Nasenbärin Puppe Zwillinge. Ihr Partner Fernando kam erst im April 2019 in den Zoo, und trotzdem haben sie schon Nachwuchs bekommen.

Bei der Geburt sind Nasenbären nur 10 Zentimeter groß und werden in den ersten Wochen im Nest versorgt. Inzwischen sind die 2 Jungtiere aber groß genug, um kleine Ausflüge zu unternehmen. Puppe erlaubt ihnen bisher nur, sich einen Meter zu entfernen. Dann holt sie die Kleinen ins Nest zurück.

Sprachstufe A2:

Lehrer-Gewerkschaft will Masken-Pflicht in Schulen

Wegen dem Corona-Virus mussten Schüler

und Lehrer eine Zeit lang Masken tragen.

Doch seit dem 3. Juni gibt es keine

Masken-Pflicht in der Schule mehr.

Das will Paul Kimberger aber ändern.

Er ist von der Lehrer-Gewerkschaft.

Kimberger fordert, dass Schüler und Lehrer

im neuen Schuljahr wieder Masken tragen.

Das neue Schuljahr beginnt im September.

Kimberger kritisierte auch die Regierung.

Er sagte: Die Schulen wissen noch nicht,

wie sie wegen dem Corona-Virus

den Unterricht machen sollen.

Die Regierung hat das schlecht geplant,

sagte Kimberger.

Erklärung: Gewerkschaft

Eine Person, die für eine Firma arbeitet,

nennt man Arbeit-Nehmer.

Allein hat es ein Arbeit-Nehmer schwer,

seine Wünsche durchzusetzen.

Deshalb tun sich mehrere Arbeit-Nehmer

zu einer Gruppe zusammen.

So sind die Arbeit-Nehmer stärker.

So eine Gruppe nennt man Gewerkschaft.

Die Gewerkschaft setzt sich zum Beispiel

für höhere Löhne oder mehr Urlaub ein.

Aber auch für mehr Sicherheit

am Arbeitsplatz.

Es sind in Österreich wieder mehr Menschen in Kurz-Arbeit

In Österreich sind wegen der Corona-Krise

viele Menschen in Kurz-Arbeit.

In der letzten Wochen sind es

wieder mehr geworden.

Derzeit sind in Österreich rund

475.000 Menschen in Kurz-Arbeit.

Das sind rund 18.500 mehr

als noch vor einer Woche.

Das hat die Arbeits-Ministerin

Christine Aschbacher gesagt.

Es gibt nun aber etwas weniger

Arbeitslose als noch vor einer Woche.

Derzeit sind rund 432.000 Menschen

ohne Arbeit.

Das sind um rund 1.600 weniger

als in der vergangenen Woche.

Erklärung: Kurz-Arbeit

Die Kurz-Arbeit gibt es, damit nicht

noch mehr Menschen ihre Arbeit verlieren.

Bei der Kurz-Arbeit behalten

die Menschen ihre Arbeit.

Sie arbeiten aber weniger als sonst.

Ihr Geld bekommen sie aber nicht mehr

von den Firmen, sondern vom Staat.

Die Firmen sparen dadurch viel Geld und

müssen ihre Mitarbeiter nicht entlassen.

3 Milliarden Tiere wurden von den Bränden in Australien betroffen

Im Jahr 2019 bis ins Jahr 2020

hat es in Australien große Brände gegeben.

Diese Brände haben sehr viel zerstört.

Dadurch haben sehr viele Tiere

ihren Lebensraum verloren

oder sind durch die Brände gestorben.

Insgesamt sind laut der

Naturschutz-Organisation WWF

3 Milliarden Tiere davon betroffen.

Von den Bränden sind Reptilien

am schlimmsten betroffen.

Das sind zum Beispiel Schlangen

oder auch Krokodile.

Es sind auch sehr viele Säugetiere

wie Koalas betroffen.

In Schönbrunn kamen 2 Nasenbären auf die Welt

Am 4. Juni wurden im

Tiergarten Schönbrunn in Wien

2 Nasenbären-Babys geboren.

Nasenbären sind bei der Geburt

nur 10 Zentimeter groß.

Zuerst werden sie in ihrem Nest

bei ihrer Mutter versorgt.

Die 2 kleinen Nasenbären sind nun

groß genug, um die Gegend zu erkunden.

Ihre Mutter holt sie aber wieder

ins Nest zurück, wenn sie sich

zu weit von ihr entfernen.

STICHWÖRTER
Wien  |
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