Medizin & Biotech

Nachrichten leicht verständlich vom 5. August 2020

05.08.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Mindestens 100 Tote durch gewaltige Explosion in Beirut

In Beirut, der Hauptstadt des Libanon, sind bei einer gewaltigen Explosion mindesten 100 Menschen getötet worden. Rund 4.000 Menschen wurden verletzt und hunderttausende Menschen wurden obdachlos. Mindestens 100 Menschen werden noch vermisst.

Die Explosion ereignete sich im Hafen von Beirut. Sie zerstörte große Teile des Hafens und beschädigte Häuser in der halben Stadt. Die Ursache der Explosion ist noch unbekannt. Man vermutet, dass im Hafen ein Lager mit der Chemikalie Ammoniumnitrat explodiert ist.

Ammoniumnitrat wird als Dünger verwendet. Man kann daraus aber auch Sprengstoff und Raketen-Treibstoff herstellen.

Durch die Corona-Krise gab es im Einzelhandel Verlierer und Gewinner

Wegen der Corona-Krise hat der Einzelhandel in Österreich Umsatz verloren. Heuer im ersten Halbjahr nahmen die Händler insgesamt 1,9 Prozent weniger Geld ein als im ersten Halbjahr 2019. Der Lebensmittel-Handel, also zum Beispiel Supermärkte, machte heuer aber sogar um 8,9 Prozent mehr Umsatz.

Alle anderen Händler hatten um 7,3 Prozent weniger Umsatz. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Geschäfte wegen der Corona-Krise längere Zeit geschlossen waren. Der Lebensmittel-Handel hatte aber die ganze Zeit geöffnet.

Erklärung: Einzelhandel

Mit Einzelhandel bezeichnet man alle Händler und Geschäfte, die ihre Waren direkt an einzelne Menschen verkaufen. Alle Händler und Geschäfte, die nur an andere Händler und an Firmen verkaufen, nennt man Großhandel.

Im Südburgenland gab es starke Unwetter mit Überschwemmungen

Im Süden des Bundeslandes Burgenland hat es am Dienstag starke Unwetter gegeben. Es kam in kurzer Zeit so viel Regen, dass es Überschwemmungen gab. Der starke Wind ließ Bäume umknicken und beschädigte Haus-Dächer. Die umgeknickten Bäume versperrten Straßen und beschädigten Strom-Leitungen.

Die Feuerwehr war vor allem in den Bezirken Jennersdorf und Güssing im Einsatz. Sie musste Wasser aus Kellern pumpen und umgestürzte Bäume wegräumen. Auch in Oberösterreich gab es Überschwemmungen wegen starkem Regen. In Wien hat die Donau deshalb Hochwasser.

Baden an der Neuen Donau wegen Hochwasser verboten

In den vergangenen Tagen hat es in Österreich heftig geregnet. Die Flüsse führen deswegen mehr Wasser als sonst. In Wien hat die Neue Donau normalerweise einen Wasserstand von 2,5 Metern. Jetzt liegt der Pegelstand aber bei 6,12 Metern. Außerdem ist die Strömung stärker als sonst und das Wasser ist stärker verschmutzt. Die Stadt Wien hat deshalb am Mittwoch verboten, in der Neuen Donau zu baden.

Wie üblich bei Hochwasser wurden entlang der Donau deshalb gelbe und rote Fahnen angebracht. Das bedeutet, dass Baden, Wassersport und Bootfahren verboten sind.

Sprachstufe A2:

Eine Explosion tötete viele Menschen in Beirut

Beirut ist die Hauptstadt von dem

arabischen Land Libanon.

Dort hat es am Dienstag

eine gewaltige Explosion gegeben.

Dabei starben mindestens 100 Menschen.

4.000 Menschen wurden verletzt.

Die Explosion war im Hafen von Beirut.

Der Hafen wurde fast total zerstört.

Die Explosion war so stark, dass sie

in der halben Stadt Häuser zerstörte.

Deshalb sind jetzt viele Menschen

in Beirut obdachlos.

Die Corona-Krise war für manche Geschäfte gut und für andere schlecht

Wegen der Corona-Krise waren im März

und im April viele Geschäfte geschlossen.

Deshalb haben diese Geschäfte heuer

im ersten halben Jahr viel weniger

Umsatz gemacht als im vorigen Jahr.

Das heißt, sie haben viel weniger verkauft

und dadurch viel weniger Geld verdient.

Aber Supermärkte und andere

Lebensmittel-Geschäfte waren immer offen.

Sie haben sogar viel mehr Umsatz

gemacht als im vorigen Jahr.

Im Burgenland gab es Sturm und starken Regen

Im Süden vom Bundesland Burgenland hat es

am Dienstag starke Unwetter gegeben.

Der Wind knickte Bäume um,

die die Straße versperrten.

Die Feuerwehr musste die

umgeknickten Bäume wieder wegräumen.

Durch den starken Regen wurden

auch einige Keller überflutet.

Die Feuerwehr musste dann

das Wasser aus den Kellern pumpen.

Überschwemmungen gab es

auch in Oberösterreich.

An der Neuen Donau in Wien gibt es wegen Hochwasser ein Badeverbot

In Österreich hat es in den letzten Tagen

sehr viel geregnet.

Deshalb gibt es

an vielen Orten Hochwasser.

Auch in Wien hat die Donau

viel mehr Wasser als sonst.

Außerdem ist die Strömung viel stärker

und das Wasser ist schmutzig.

Deshalb hat es die Stadt Wien verboten,

dass man in der Neuen Donau badet.

Entlang der Neuen Donau wurden

gelbe und rote Fahnen angebracht.

Überall dort darf man nicht baden

oder mit dem Boot fahren.

Wie lange das verboten bleibt,

weiß man noch nicht.

STICHWÖRTER
Wien  |
Weitere Meldungen aus Medizin & Biotech
APA
Partnermeldung