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Die Forschungsprojekte von Wilfried Posch, Judith M. Rollinger, Bernhard Kittel und Oliver Langer (v.l.) konnten im Rahmen der SARS-CoV-2 -Akutförderung reüssieren © FWF
Die Forschungsprojekte von Wilfried Posch, Judith M. Rollinger, Bernhard Kittel und Oliver Langer (v.l.) konnten im Rahmen der SARS-CoV-2 -Akutförderung reüssieren © FWF

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Vier Corona-Forschungsprojekte aus den Bereichen Medizin und Sozialwissenschaft starten in Wien und Innsbruck

12.08.2020

Nie zuvor wurde zu einem Thema so schnell und so viel geforscht wie zum Coronavirus. Um die Datenlage und den Wissensstand weiter zu verbessern, bringt der Wissenschaftsfonds FWF vier neue Forschungsprojekte mit einem Finanzierungsvolumen von 1,5 Millionen Euro auf Schiene. Darunter befindet sich auch ein neues Medikamente-Testverfahren, das gemeinsam mit dem Land Tirol gefördert wird. Erfahren Sie mehr über jene Forschenden, die bei den jüngsten FWF-Akutförderungen reüssieren konnten.

In seiner jüngsten Bewilligungsrunde brachte der Wissenschaftsfonds FWF weitere vier Corona-Forschungsprojekte mit einem Finanzierungsvolumen von 1,5 Millionen Euro ins Rollen. Die Projekte konnten sich in der internationalen Begutachtung aufgrund ihrer exzellenten Qualität durchsetzen. Zwei Forschungsprojekte starten an der Universität Wien, eines an der Medizinischen Universität Wien und eines, gemeinsam finanziert mit dem Land Tirol, an der Medizinischen Universität Innsbruck.

"Forschende müssen in Österreich neue Wege in der Corona-Forschung gehen können. Mit den über den FWF finanzierten Projekten machen wir weitere Spitzenforschung auf internationalem Topniveau möglich", so Bundesminister Heinz Faßmann. "Die Kofinanzierung eines Projekts durch das Land Tirol unterstreicht den gemeinsamen Willen, Spitzenforschung in Österreich zu fördern."

"Die Wissenschaft leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise: Sie hilft dabei, medizinische Tests, Therapien und Impfungen zu entwickeln, Prognosen über den weiteren Verlauf der Pandemie zu erstellen, und mit den gesellschaftlichen Folgen umzugehen. Je mehr wir über das Virus, seine Verbreitung und seine Folgen wissen, desto besser kann auf die Herausforderungen der Krise reagiert werden. Daher ist es mir als Gesundheits- und Wissenschaftslandesrat besonders wichtig, dass die Forschungsarbeiten im Bereich von SARS-CoV-2 bestmöglich durch das Land Tirol unterstützt werden", unterstreicht streicht Tirols Gesundheits-, Pflege- und Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg den Beitrag des Landes Tirol.

"Obwohl derzeit so viel und so rasch wie noch nie zu einem Thema geforscht wird, bestehen deutliche Wissenslücken in unterschiedlichen Forschungsfeldern. Die vier neu bewilligten Projekte überzeugen durch ihre wissenschaftliche Exzellenz und helfen somit, diese Lücken zu schließen", betont FWF-Präsident Klement Tockner und hebt die Mitfinanzierung durch das Land Tirol als positives Beispiel für die Kooperation mit den Bundesländern hervor.

Erfahren Sie mehr über jene Forschenden, die bei den jüngsten FWF-Akutförderungen zu SARS-CoV-2 reüssieren konnten unter: https://www.fwf.ac.at/de/news-presse/news/nachricht/nid/20200812-2552/

Quelle: FWF-Newsletter

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