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IMP erreicht Stockerlplatz beim Einwerben von ERC-Mitteln

05.03.2020

Diese Meldung ist Teil einer wöchentlichen Zusammenfassung für den APA-Science-Newsletter Nr. 09/2020 und nicht zwingend tagesaktuell

Das Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien hat bei der Einwerbung von Fördermitteln des Europäischen Forschungsrats (ERC) mit einer Erfolgsquote von 58 Prozent unter insgesamt 172 Institutionen in ganz Europa den dritten Platz erreicht. In Österreich sei man damit die Nummer eins, beruft sich die Forschungseinrichtung auf vom ERC bereitgestellte Zahlen für die Jahre 2014 bis 2018.

Die Daten berücksichtigen alle Institutionen, die in diesem Zeitraum mindestens sieben Grants einwerben konnten. An der Spitze des Rankings steht das Friedrich-Miescher-Institut für biomedizinische Forschung in Basel (75 Prozent) und das Institut für experimentelle Medizin in Budapest (64 Prozent). Europaweit liegt die durchschnittliche Erfolgsquote den Angaben zufolge bei 13 Prozent. Der Anteil erfolgreicher Anträge gelte als Exzellenz-Indikator für ausgezeichnete Forschungsleistung, so das IMP.

Das Institute of Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg (NÖ) folgt mit 49 Prozent auf Rang vier. Die Universität für Bodenkultur Wien (Boku) erreicht mit 31 Prozent den 13. Platz. Die TU Graz kommt mit 23 Prozent noch unter die Top 30. Am unteren Ende rangieren italienische Universitäten mit vier Prozent Erfolgsquote.

Service: Die vollständige Liste des ERC-Rankings ist unter http://go.apa.at/a0julsyP abrufbar.

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