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Weltweit größte Zahl an endemischen Arten © APA (AFP)
Weltweit größte Zahl an endemischen Arten © APA (AFP)

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Wissenschafter entdeckten 30 neue Tierarten vor den Galapagos-Inseln

18.08.2020

Ein internationales Team von Meeresforschern hat in der Tiefsee vor den Galapagos-Inseln 30 neue Tierarten entdeckt. Unter den Neuentdeckungen seien 14 Korallen, ein Seestern, elf Schwämme sowie vier bisher unbekannte Krustentiere, erklärte der Galapagos-Nationalpark am Montag (Ortszeit).

Die Forscher der Charles-Darwin-Stiftung erforschten in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Ozeanforschung die Tiefsee um die Inselgruppe vor der Küste Ecuadors bis in Tiefen von 3.400 Metern.

Die Galapagos-Inseln, ein isoliert im Pazifik gelegenes Archipel, beherbergen weltweit die größte Zahl an endemischen Arten - also Arten, die nur dort vorkommen. Ein Besuch der Inseln und ihrer einzigartigen Tierwelt im Jahr 1835 inspirierten den britischen Wissenschafter Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie. Seit 1979 gehört die Inselgruppe, die rund tausend Kilometer vor der ecuadorianischen Küste liegt, zum Unesco-Weltnaturerbe.

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