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IWK leitet neues Forschungsprojekt im Bereich Virtual Reality

24.04.2019

Das Institut für musikalische Akustik - Wiener Klangstil an der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien leitet das vierjährige Projekt VRACE mit einem Volumen von 3,9 Millionen Euro.

Verbesserung von Audio im Bereich Virtual Reality

Ziel des Forschungsprojekts ist die physikalisch korrekte Wiedergabe aller Schallfelder in der Virtuellen Realität (VR). Dadurch wird das Erlebnis überzeugender und eine technische Nutzung im Bereich des virtuellen Testens und Sounddesigns möglich. Der Höreindruck des VR-Nutzers ändert sich mit jeder Bewegung des Kopfes und dieser Höreindruck muss ständig der Umgebung und Körperstellung angepasst werden. Dazu IWK-Leiter Wilfried Kausel: "Eine realistische Wiedergabe der Schallfelder ist mindestens so komplex wie die 3D-Darstellung im optischen Bereich. Über die vier Jahre werden jeweils Teilprobleme aus diesem Bereich gelöst."

Die geplanten Forschungsaktivitäten beziehen sich so auf die Modellierung von Klangquellen (Musikinstrumente, Stimmen, Autos oder Umweltgeräusche), auf die Schallübertragung in geschlossenen Räumen wie Konzerthallen und in der freien Umgebung von Stadt und Land sowie auf den Einfluss des räumlichen Hörens im Bereich der Virtual Reality. Die virtuelle Umgebung wird erst dann überzeugend, wenn die Klangwelt stimmt. Voraussetzung dafür sind ständig neu zu berechnende Schallfelder.

Internationale PartnerInnen und ForscherInnen

Das Forschungsprojekt VRACE – Virtual Reality Audio for Cyber Environments – ist ein Großprojekt im Marie Curie Programm für Innovative Trainingsnetzwerke und gehört zum Rahmenprogramm Horizon 2020 für Forschung und Innovation der Europäischen Union.

Umgesetzt wird das Forschungsprojekt von 15 jungen Forschern und Forscherinnen, die vom Projektkonsortium weltweit bis Herbst 2019 rekrutiert werden. Ihre Forschungsergebnisse sollen der Industrie und den akademischen Partnern zugutekommen und Europa einen Wettbewerbsvorteil im globalen Wettlauf um VR verschaffen.

Das international besetzte Konsortium besteht aus 17 Partnern aus Forschung und Industrie:

mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Koordination), Technische Universität Wien, Hochschule für Musik Detmold, Technische Universiteit Eindhoven, Centre national de la recherche scientifique Paris, Katholieke Universiteit Leuven, Aalto University Helsinki, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitaet Hannover, The Queen"s University of Belfast, Mueller-BBM GmbH, Siemens Industry Software NV, Sennheiser Electronic GmbH & Co. KG, Oculus VR, LLC., Centre d"etudes et d"expertise sur les risques l"environnement, Syos, Artim GmbH, Institut für alternative Energie- & Stoffaustauschsysteme

15 exzellente ForscherInnen aus aller Welt können sich ab jetzt über das Portal EURAXCESS bewerben. Drei von ihnen werden an der mdw forschen.

Rückfragehinweis:
   Dr. Doris Piller
   mdw Presse
   Büro der Rektorin
   Tel.: +43 1 71155-7430
   E-Mail: piller@mdw.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/13292/aom

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