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V.l.n.r.: Klement Tockner (FWF), Alice Valkárová (GA ČR), Zbigniew Błocki (NCN), József Györkös (ARRS) © FWF/Ranger
V.l.n.r.: Klement Tockner (FWF), Alice Valkárová (GA ČR), Zbigniew Błocki (NCN), József Györkös (ARRS) © FWF/Ranger

Partnermeldung

"Central European Science Partnership" auf Schiene

19.06.2019

Der FWF intensiviert die Zusammenarbeit mit seinen Partnerorganisationen aus Polen (NCN), Slowenien (ARRS) und Tschechien (GA ČR). Bereits letztes Jahr haben die vier Organisationen den Ausbau der Zusammenarbeit angekündigt und sich zur "Central European Science Partnership", kurz CEUS, zusammengeschlossen.

Im Rahmen des START/Wittgenstein-Festes haben die PräsidentInnen der vier Förderungsorganisationen den nächsten Schritt gesetzt und ein Abkommen unterzeichnet, das die Ausweitung der Projektfinanzierungsmöglichkeiten für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus den vier Ländern zum Inhalt hat. Schon jetzt bietet der FWF in Kooperation mit den genannten Förderungsorganisationen die Möglichkeit der Finanzierung bilateraler Forschungsprojekte von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus Österreich mit ihren Kollegen und Kolleginnen in Polen, Tschechien und Slowenien.

Zukünftig sollen neben bilateralen auch trilaterale Projektanträge in jeglicher Länderkonstellation möglich sein. Darüber hinaus wird auch die Antragsstellung zeitlich flexibilisiert, sodass die bislang teilweise jährlich durchgeführten gemeinsamen Ausschreibungen durch die Möglichkeit der permanenten Antragseinreichung ersetzt werden. Auch werden durch die neue Kooperation neue bilaterale Förderungsmöglichkeiten etabliert, die es bislang nicht gab (z.B. zwischen Tschechien und Polen). Voraussichtlich ab Anfang 2020 werden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die neuen Förderungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen können.

Die nun vorgestellte Initiative festigt die Zusammenarbeit im Rahmen von CEUS. Weitere Aktivitäten werden von den vier Förderungsorganisationen gemeinsam entwickelt werden. CEUS versteht sich als offenes Kooperationsforum, das auch für weitere Förderungsorganisationen aus Zentraleuropa offen steht. Mit Etablierung von CEUS setzt der FWF einen weiteren Schritt im Ausbau der Forschungskooperationen in der europäischen Nachbarschaft. Neben der langjährigen Kooperation mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) im Rahmen der DACH-Kooperation, bietet der FWF auch die Möglichkeit der bilateralen Projektförderung mit Ungarn und dem Land Südtirol.

Quelle: FWF-Newsletter

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