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Quantencomputer sollen kaum vorstellbare Rechenleistungen ermöglichen © APA (C. LACKNER)
Quantencomputer sollen kaum vorstellbare Rechenleistungen ermöglichen © APA (C. LACKNER)

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Uni Innsbruck kooperiert mit Quantencomputer-Netzwerk von IBM

11.07.2019

Diese Meldung ist Teil einer wöchentlichen Zusammenfassung für den APA-Science-Newsletter Nr. 26/2019 und nicht zwingend tagesaktuell

Die Universität Innsbruck kooperiert mit dem Quantencomputer-Netzwerk von IBM (IBM Q Network). Sie ist eine von mehreren europäischen Unis und Forschungseinrichtungen, die neue Partner der Initiative sind. Die Innsbrucker Physiker planen, im Netzwerk u.a. an Quantenalgorithmen, Quantencomputern, Quantenoptimierung, Simulationen und Quantennetzwerken zu arbeiten, teilte IBM mit.

Das Ende 2017 gegründete "IBM Q Network" bietet nach Angaben des Computerkonzerns mehr als 60 Unternehmen und Forschungseinrichtungen weltweit Ressourcen, Zugang, Expertise, Cloud-basierte Software und Entwicklerwerkzeuge für den Einsatz und die Erforschung von Quantencomputern im wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Kontext. Dafür stehen etwa mehrere Prozessoren mit bis zu 20 Qubits zur Verfügung.

Quantencomputer sollen auf Basis der Quantenphysik heute kaum vorstellbare Rechenleistungen ermöglichen. Anders als die herkömmlichen Bits eines Computers, die nur exakt zwei Zustände (0 und 1) einnehmen können, können die Qubits genannten Informationseinheiten des Quantencomputers mehrere Zustände gleichzeitig darstellen. Qubits können auf verschiedene Weise realisiert werden, etwa mit Atomen, Photonen oder supraleitenden Schaltkreise - auf letztere Technologie setzt IBM.

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