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Papier-Forschung: Zwei neue Stiftungsprofessuren an TU Graz

15.07.2019

An der TU Graz Graz werden zwei Stiftungsprofessuren im Bereich der Papier-Technologie eingerichtet. Finanziert werden die Professuren vom südafrikanisch-britischen Verpackungs- und Papierkonzern Mondi. Für die Professur "Pulping and Paper Technology" wurde Ulrich Hirn berufen, für die Stiftungsprofessur "Food Contact Materials" wurde Erich Leitner gewonnen, teilte die Universität mit.

Papier scheint als Alltagsprodukt wenig geheimnisvoll. Als Verpackungsmaterial hat es nach wie vor hohes Potenzial, die Anforderungen sind allerdings auch hoch. "Wir sehen ein steigendes Bedürfnis nach neuem Wissen und wachsender Kompetenz in den Bereichen Pulping and Paper Technology sowie Food Contact Materials", begründete Christian Skilich von der Mondi Group. Neben den beiden Professuren fördert das Unternehmen je zwei Stellen für Labortechniker und zwei wissenschaftliche Assistenten in diesen Bereichen an der TU Graz. Angesiedelt sind die neuen Stellen an der Fakultät für Technische Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie.

Die TU Graz und der Verpackungs- und Papierkonzern forschen seit Jahren gemeinsam an verschiedenen Projekten. Dazu gehört u.a. das Christian Doppler Labor für Faserquellung und deren Effekt auf die Papiereigenschaft, das seit 2015 von Ulrich Hirn geleitet wird. "Mit der TU Graz haben wir einen Partner an unserer Seite, der Lehre und Forschung auf höchstem Niveau betreibt", zeigte sich Leo Arpa, Head of R&D Paper überzeugt. Die Schwerpunkte beider Stiftungsprofessuren liegen auf der Erforschung und Verbesserung der mechanischen Eigenschaften, Druckeigenschaften des Werkstoffes sowie die Entwicklung neuer Lösungen für Lebensmittelverpackungen.

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