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(v.l.n.r.): Walter Haas, Andrea Klambauer und Elisabeth Gutjahr © ITG
(v.l.n.r.): Walter Haas, Andrea Klambauer und Elisabeth Gutjahr © ITG

Partnermeldung

Starke Standortpräsentation in Alpbach

27.08.2019

Die Veranstaltung fand zum dritten Mal statt und wurde in Kooperation von ITG - Innovationsservice für Salzburg, Land Salzburg und der Salzburger Hochschulkonferenz organisiert. Gemeinsam mit den Partnern Stadt Salzburg, Wirtschaftskammer Salzburg, Industriellenvereinigung Salzburg, Ludwig Boltzmann Gesellschaft und Club Alpbach Salzburg wurden die Salzburger Stärken präsentiert.

Dabei ging es nicht nur darum, passiv den Vortragenden zu lauschen, sondern auch aktiv wertvolle Kontakte zu knüpfen. "Die Technologiegespräche ermöglichen es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sich zu vernetzen und spannende Projekte weiterzuentwickeln. Es entsteht Dialog und diesmal ist 'Der Mensch im Mittelpunkt' auch das Thema der Gespräche. Wir werden hier als Forschungsstandort sichtbar. Dies entsteht durch jene, denen es ein echtes Anliegen ist und davon gibt es - wie wir in Alpbach sehen - sehr viele", so Landesrätin Andrea Klambauer bei der Eröffnung des voll ausgebuchten Salzburger Wissenschafts- und Innovationstreffs in Alpbach. "Besonders erfreulich ist, dass in Alpbach jährlich die dynamische Umsetzung der Wissenschafts- und Innovationsstrategie WISS 2025 präsentiert werden kann. Mittlerweile sind über 60 Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Mio. Euro in Salzburg in Umsetzung", sagt Walter Haas, Geschäftsführer des ITG - Innovationsservice für Salzburg.

Life Sciences in Salzburg

Mit der Vorstellung des im Oktober startenden Ludwig Boltzmann Instituts für Digital Health und des neuen Transferzentrums für Vesikelforschung EV-TT wurde ein Projektvolumen von über 10 Millionen Euro präsentiert. Eva Rohde, die Vizerektorin der PMU, und Nicole Meisner-Kober stellten mit dem EV-TT das jüngste Salzburger Leitprojekt im Bereich Life Sciences vor. Ihre Zelltherapie 2.0 ermöglicht die Regeneration durch Stammzell-Vesikel ohne die Nachteile der Implantation von Stammzellen. Langfristig wollen sie das Technologie-Transferzentrum für extrazelluläre Vesikel etablieren und somit Salzburg als Wissenschafts-, Technologie und pharmazeutischen Herstellungsort profilieren. Josef Niebauer und Thomas Stütz stellten das neue Ludwig Boltzmann Institut für digitale Gesundheit und Prävention vor, bei dem sie unterstützt durch neueste digitale Technologie gesunde Lebensstiländerungen nachhaltig machen wollen.

Salzburg als EduTech- und MINT-Hub

Ein Teil der Veranstaltung war spannenden Projekten aus den Bereichen EduTech (Educational Technology) und MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gewidmet. Der Standort Salzburg setzt in diesen Bereichen einen weiteren Schwerpunkt. So startet etwa ab Herbst das gemeinsame Masterprogramm " Human-Computer Interaction" von FH Salzburg und Paris Lodron Universität Salzburg. Das trifft den Zahn der Zeit - bereits jetzt haben sich dafür über 100 Studierende angemeldet. Sophie Bolzer stellte ihre eLearning-Plattform "Audvice" vor. Wie bei einem Podcast findet man dort Audiotracks zur Auswahl. Man kann fehlende Inhalte jedoch auch selber aufsprechen - so ist man Hörer und Sprecher gleichermaßen und kann seine Lernziele effizienter erreichen. Für die junge Startup Gründerin war es wichtig, bei der Veranstaltung dabei zu sein: "Es ist toll, wie viele Menschen ich beim Salzburger Wissenschafts- und Innovationstreff erreichen konnte.Nach der Präsentation kamen einige interessierte Personen auf mich zu. Jetzt ist meine Handtasche voll mit Visitenkarten und ich werde die nächsten Tage voller Freude mit Arbeit verbringen, weil ich viele spannende Kontakte knüpfen konnte."

Christina Egger von der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig stellte ihr Habilitationsprojekt "NOSprimar" vor, bei dem sie untersucht, wie man Kinder und Lehrer/innen für Forschung und Wissenschaft begeistert. "Für mich bietet die Veranstaltung die Gelegenheit zu zeigen, dass auch wir als Pädagoginnen und Pädagogen im Bereich der Grundschuldidaktik hochkarätige Forschung machen. Man sieht, welche Heterogenität in den Forschungsprojekten vorliegt und ich glaube, dass vor allem mit der Salzburger MINT-Initiative einiges ins Rollen gebracht wurde. Die verschiedenen Forschungsgruppen und Unternehmen machen sich auf einen gemeinsamen Weg - das sieht man und das ist einer der großen Vorteile des Salzburger Wissenschafts- und Innovationstreffs", so Christina Egger.

Spiegelbild der Salzburger Wissenschafts- und Innovationslandschaft

Hendrik Lehnert, der neue Rektor der Paris Lodron Universität Salzburg machte sich ebenfalls auf den Weg nach Alpbach. Von Salzburg als Wissenschafts- und Innovationsstandort ist er überzeugt: "Was wir bei der Veranstaltung erlebt haben, war ein hervorragendes Spiegelbild der Salzburger Hochschul- und Wissenschaftslandschaft. Ich habe das Gefühl, dass der Standort Salzburg im Moment einen enormen Aufbruch erlebt und sich in den unterschiedlichsten Bereichen spannenden Zukunftsthemen widmet - sei es im Bereich der Biomedizin, der künstlichen Intelligenz oder auch der Bildungsforschung." Aber auch der Salzburger Spirit hat den deutschen Mediziner gepackt: "Über die inhaltlichen Punkte hinaus hat mich sehr beeindruckt, wie stark der Zusammenhalt innerhalb Salzburgs ist, angefangen von der Salzburger Hochschulkonferenz mit allen anderen wichtigen Partnern, allen voran das ITG - Innovationsservice für Salzburg und natürlich auch durch die intensive Begleitung vom Land Salzburg und dem Bund. Das macht extrem optimistisch für die Zukunft."

Kunst und Wissenschaft auf die Spitze getrieben

Wie nahe sich die oft als Gegensätze gesehenen Bereiche Kunst und Wissenschaft in Wirklichkeit stehen, wie sie sich positiv beeinflussen und was sie mit Innovation zu tun haben, zeigte Elisabeth Gutjahr, die Rektorin der Universität Mozarteum. Sie bildete die thematische Überleitung zur Salzburger Breakout Session "(Warum) Braucht es Kunst zur Innovation", die von Manfred Tscheligi organisiert wurde. Dort diskutierten hochkarätige Künstler/innen und Expert/innen zum Beispiel darüber, wie Unternehmen von Artist in Residency Programmen profitieren können oder wie wichtig eine offene, kindliche Herangehensweise für Innovation ist.

Rückfragehinweis:
Mag. Andrea Kurz
Kommunikation
Innovations- und Technologietransfer Salzburg GmbH
Südtiroler Platz 11, 5020 Salzburg
T +43 662 254 300-32 F -80 M +43 660 355 95 91
andrea.kurz@itg-salzburg.at  www.itg-salzburg.at

(Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit dem AIT - Austrian Institute of Technology)

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