Natur & Technik

APA

Neue Preise für Feminismus- und Ungleichheitsforschung vergeben

13.02.2020

Fünf Frauen sowie eine Transgender-Person sind am 13. Februar am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien mit den erstmals vergebenen Emma Goldman Awards für Feminismus- und Ungleichheitsforschung ausgezeichnet worden. Vergeben werden die mit je 50.000 Euro dotierten Preise von der FLAX-Stiftung mit Sitz in den Niederlanden.

Die Auszeichnungen sind nach der feministischen Anarchistin und Friedensaktivistin Emma Goldman (1869-1940) benannt. Gemeinsam mit den mit 10.000 Euro dotierten "Emma Goldmann Snowball Awards" sollen sie künftig jährlich an fünf bis zehn Kandidaten mit Wohnsitz in Europa für herausragende Leistungen und Beiträge in der Feminismus- und Ungleichheitsforschung verliehen werden. Die Geehrten sollen so ausreichend Raum und Zeit für ihre Arbeit bekommen sowie diese der Öffentlichkeit präsentieren können, hieß es in einer Aussendung.

Die heurigen Awards gehen an die Soziologinnen Akwugo Emejulu (Warwick University) und Marta Rawluszko (Universität Warschau), die Wissenschafts-Anthropologin Amade M'Charek (Universität Amsterdam), die Politikwissenschafterin Andrea Krizsan (Central European University), den Sozial-Psychologen Lucas Platero (Universidad Autonoma de Barcelona) und die Sozialwissenschafterin Rossella Ciccia (Queen's University Belfast und Scuola Normale Superiore Florenz). Sie dürfen nun ihrerseits eigene Kandidaten für den mit je 10.000 Euro dotierten Snowball Award nominieren.

Zwei Preisträger erhalten darüber hinaus einen Stipendienplatz am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien.

Weitere Meldungen aus Natur & Technik
APA
Partnermeldung