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Innsbrucker Zeughaus nimmt Telekommunikationsgeschichte in den Fokus

20.02.2020

Das Zeughaus in Innsbruck nimmt in der Sonderausstellung "So fern - so nah. Eine Kulturgeschichte der Telekommunikation" verschiedene Wege der Kommunikation im Laufe der Zeit unter die Lupe. Dabei spannt Kuratorin Claudia Sporer-Heis den Bogen von der Postkarte im Altertum bis zu modernen Formen des Kommunizierens. Die Ausstellung wird Donnerstagabend eröffnet.

Im Zeughaus wird bis Oktober daran erinnert, wie man sich vor den Zeiten von Facebook, WhatsApp oder Instagram verständigt hat, hieß es in einer Aussendung. Thematisiert wird auch, dass etwa ein Viertelanschluss des Haustelefons oder das Faxgerät vor nicht allzu langer Zeit noch in den Alltag integriert war. "Dass ein Großteil unserer heutigen Gesellschaft all diese Techniken noch genutzt hat und heute mit dem Smartphone Text, Ton und Bild durch die Welt schickt, zeigt wie rasant sich die Telekommunikation entwickelt", sagte Peter Assmann, Direktor der Tiroler Landesmuseen.

Neben der Ausstellung von nicht mehr genutzten Geräten - die aber einen spannenden technischen Charakter haben - wie optische Telegrafen oder Morsegeräte wird auch die Frage nach den Konsequenzen und Herausforderungen moderner Kommunikationsformen gestellt. Die weltweite Vernetzung wird in der Ausstellung aufgezeigt und das Thema der Medienkompetenz beleuchtet.

Service: Ausstellung "So fern - so nah. Eine Kulturgeschichte der Telekommunikation", Zeughaus Innsbruck, Zeughausgasse 1, 21. Februar bis 4. Oktober, Di-So 9-17 Uhr, https://www.tiroler-landesmuseen.at

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