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JKU Corona Update heute zum Kontakt-Tracking ("Corona-App")

03.04.2020

Die Johannes Kepler Universität sendet Montag bis Freitag via Livestream (https://www.jku.at/news-events/news/jku-corona-update/) ein wissenschaftliches Update zur Corona-Krise. Immer um 14.00 Uhr sprechen ForscherInnen Klartext. Im Zentrum steht das Virus und seine gesundheitlichen, wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Folgen. Heute geht es um das automatische Tracken von Kontakten durch eine App wie die Rot Kreuz App.

Die ersehnte Lockerung der aktuellen Maßnahmen hat eine elementare Voraussetzung. Das Virus darf sich nicht neuerlich exponentiell ausbreiten. Eine App kann dabei helfen, die Kontakte mit zu geringem Abstand automatisch zu erfassen ("tracken"). Wird ein Nutzer positiv getestet, kann die potentielle Infektionskette gleichsam auf Knopfdruck nachverfolgt werden. Damit können alle Kontaktpersonen der infizierten Person rasch isoliert werden.

Soweit die Theorie. In der Praxis stellen sich heikle technische, sicherheitsrelevante und rechtliche Fragen. Vom Design der App hängen einerseits ihre Effektivität und andererseits der Datenschutz ab. Je weniger und je dezentraler Daten gespeichert werden, desto mehr Datenschutz ist gewährleistet. Je weniger Personen partizipieren, desto ineffektiver ist das System. Will man daher die Nutzung der App gesetzlich anordnen, stehen Grundrechte auf dem Spiel.

Zu diesem Thema spricht Rektor Meinhard Lukas mit folgenden Forschern der JKU:

Univ.-Prof. Dr. Rene Mayrhofer, Institute of Networks and Security und LIT Secure and Correct Systems Lab; vormals Head of the Android Platform Security Team bei Google

Univ.-Prof. Dr. Manuel Wimmer, Institut für Wirtschaftsinformatik - Software Engineering

Univ.- Prof. Dr. Andreas Janko, Institut für Staatsrecht und politische Wissenschaften

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