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Perspektiven auf die Corona-Krise IV

06.04.2020

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Innsbruck beschäftigen sich mit vielen relevanten und wissenswerten Aspekten rund um die Coronavirus-Krise. Gerne stehen sie für Ihre aktuellen Fragen zur Verfügung!

Alltag in der Quarantäne

Wir erleben diese besondere Phase alle gleichzeitig, aber doch persönlich voneinander getrennt. Aus ethnografischer Sicht wirft die Corona-Krise daher viele Fragen auf: Wie erleben wir selbst diese Veränderung des Alltags, welche konkreten Praktiken sind davon betroffen und wie reagieren wir hier emotional, sozial, kommunikativ und praktisch? Wie sprechen wir über das Erleben der Ausnahmesituation, gibt es hier Muster der Verarbeitung? Diesen und anderen alltagskulturellen Fragen geht der Europäische Ethnologe Timo Heimerdinger im Moment nach.

Timo Heimerdinger
Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie
timo.heimerdinger@uibk.ac.at

Welche "Heiligen" brauchen wir heute?

Wolfgang Palaver beschäftigt sich als Theologe mit den "Heiligen" von heute, gerade in schwierigen Krisenzeiten. Aber um welche "Heiligen" geht es heute? Nicht um die Viktor Orbans, die die Krise zur Erweiterung der Macht missbrauchen, sondern um Leute wie den italienischen Pfarrer Don Giuseppe Berardelli, der das ihm gespendete Beatmungsgerät an einen jüngeren Patienten weitergab und mit 72 Jahren verstorben ist.

Wolfgang Palaver
Institut für Systematische Theologie
+43 512 507 70124, wolfgang.palaver@uibk.ac.at

Lernen mit ungleichen Voraussetzungen

Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben uneingeschränkten Zugang zu digitalen Hilfsmitteln und manche Eltern können ihre Kinder beim Lernen auch nur begrenzt unterstützen. Welche Probleme entstehen durch soziale Ungleichheit beim Fernunterricht zuhause und welche Maßnahmen sind notwendig, um gerade in Zeiten der Corona-Krise Abhilfe zu schaffen?

Claudia Schreiner
Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung
+43 512 507 44434, claudia.schreiner@uibk.ac.at

Verändert die Krise Italien nachhaltig?

Italien ist der am stärksten von Covid-19 betroffene Staat der EU und einer der am stärksten betroffenen der Welt. Die italienische Regierung hat das öffentliche Leben deshalb enorm eingeschränkt. Dennoch steigen die Umfragewerte der Regierung und des Premierministers, die der Opposition fallen. Wie verändert die Krise Italien? Welche Auswirkungen hat die Krise auf das politische System?

Günther Pallaver
Institut für Politikwissenschaft
+39 0471 967280, guenther.pallaver@uibk.ac.at

Wie verändert sich die Umwelt?

Wie wird das Ökosystem durch die aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus beeinflusst? Wie reagieren Wildtiere auf den Rückzug des Menschen in die Isolation? Und welche mittel- oder langfristigen Folgen können die aktuellen Entwicklungen haben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Innsbrucker Ökologe Johannes Rüdisser, der auch Mitglied des österreichischen Biodiversitätsrats ist.

Johannes Rüdisser
Institut für Ökologie
+43 512 507 51617, johannes.ruedisser@uibk.ac.at
Rückfragehinweis:
Christian Flatz
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Universität Innsbruck
Telefon: +43 512 507-32022
E-Mail: Christian.Flatz@uibk.ac.at
Web: https://www.uibk.ac.at
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