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EU-Projekt sucht "harmonischen" Zugang zu Energiedaten

14.05.2020

Diese Meldung ist Teil einer wöchentlichen Zusammenfassung für den APA-Science-Newsletter Nr. 19/2020 und nicht zwingend tagesaktuell

Die Energieforschung in Europa erzeugt große Datenmengen. Allerdings sind diese oft unzugänglich, unterschiedlich strukturiert oder nicht verknüpft. Im EU-Projekt "EERAdata" wird nun versucht, dem entgegenzuwirken, teilt das daran beteiligte Austrian Institute of Technology (AIT) in einer Aussendung mit.

"Die Akteure im Energiesystem benötigen einen offenen und systematischen Zugang zu Datenbanken", so AIT-Projektleiter Manfred Paier. Dazu würden bestehende Datenbanken über Web-Technologien verknüpft beziehungsweise harmonisiert sowie Zugriffs- und Analysetools bereitgestellt, "nicht zuletzt um die Forschung zur Transition des Energiesystems hin zu höherer Nachhaltigkeit zu unterstützen".

Ziel des Projekts sei der Aufbau von Know-how zu Daten, die den "FAIR"-Prinzipien entsprechen - also auffindbar (findable), zugänglich (accessible), interoperabel (interoperable) und wiederverwendbar (re-usable) sind. Außerdem werden Empfehlungen an die Forschungsgemeinschaft und politische Entscheidungsträger erarbeitet. Vorrangig widmet man sich der Energieeffizienz von Gebäuden, Elektrizitätsnetzen, energierelevanten Werkstoffen sowie Politikstrategien und -maßnahmen.

Das Projekt wird den Angaben zufolge von der Europäischen Energieforschungsallianz (EERA) mitgetragen und läuft insgesamt drei Jahre bis Februar 2023.

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