Natur & Technik

Nachrichten leicht verständlich vom 26. Mai 2020

26.05.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Die Zahl der Arbeitslosen bleibt hoch

Die Arbeitslosigkeit in Österreich sinkt langsam, aber sie bleibt hoch. Derzeit sind in Österreich 523.300 Menschen arbeitslos. In der Woche davor waren noch um 9.000 Arbeitslose mehr. Das hat Arbeits-Ministerin Christine Aschbacher am Dienstag erklärt. Dazu kommen rund 1,3 Millionen Menschen, die wegen der Corona-Krise in Kurz-Arbeit sind.

Vor allem in der Gastronomie ging die Arbeitslosigkeit zurück. Dort gibt es nun um rund 5.000 Arbeitslose weniger als in der Vorwoche.

Erklärung: Kurz-Arbeit

Die Kurz-Arbeit soll Firmen und ihren Mitarbeitern helfen. Bei der Kurz-Arbeit arbeiten die Mitarbeiter weniger. Ihr Geld bekommen sie dabei vom Staat und nicht von den Firmen. Das hilft den Firmen, weil sie viel Geld sparen. Sie müssen ihre Mitarbeiter dann nicht kündigen.

Deutschland will Reise-Warnung für europäische Länder aufheben

Wegen der Corona-Krise hat die Regierung von Deutschland im März eine Reise-Warnung für alle Länder der Welt ausgesprochen. Damit wird deutschen Bürgern geraten, in kein Land der Welt zu reisen. Nun will die deutsche Regierung ab 15. Juni die Reise-Warnung für 31 europäische Länder aufheben.

Zu diesen 31 Ländern zählen alle Mitglieds-Länder der EU, dazu kommen noch Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Diese Maßnahme kann dem Tourismus helfen, der für viele Länder Europas sehr wichtig ist.

Erklärung: Reise-Warnung

Eine Reise-Warnung ist eine Empfehlung. Damit warnen Regierungen ihre Bürger. Sie sollen in bestimmte Länder nicht reisen, weil es dort nicht sicher ist. Und wer schon dort ist, soll die diese Länder so schnell wie möglich verlassen. Eine Reise-Warnung ist aber kein Reise-Verbot.

Österreicher wünschen sich nach Corona "grünen Wiederaufbau"

Vor der Corona-Krise hatten viele Österreicher Angst vor dem Klima-Wandel. Die Angst vor dem Corona-Virus hat aber die Angst vor dem Klima-Wandel verdrängt. Die Maßnahmen gegen den Corona-Virus haben der Wirtschaft sehr geschadet. Deshalb sorgen sich viele Menschen um die Zukunft. Sie wollen, dass der Staat der Wirtschaft mit Geld beim Wiederaufbau hilft.

Doch viele wollen nicht, dass die Wirtschaft genau so wie vor der Corona-Krise funktioniert. Stattdessen soll nun eine Wirtschaft aufgebaut werden, die die Umwelt und den Klima-Wandel berücksichtigt. Das wird auch "grüner Wiederaufbau" bezeichnet. Das hat eine Umfrage der Umweltschutz-Organisation Greenpeace ergeben.

Erklärung: Klima-Wandel

Auf der Erde wird es immer wärmer. Das nennt man Erd-Erwärmung oder Klima-Wandel. Durch den Klima-Wandel verändern sich die Temperaturen auf der Erde mehr als es die Natur verkraftet. Schon wenige Grad mehr können schwere Folgen haben.

Nachwuchs bei den Pinguinen im Tiergarten Schönbrunn

Seit dem 15. Mai hat der Wiener Tiergarten Schönbrunn wieder offen. Es sind aber noch nicht alle Bereiche für die Besucher offen. Am Freitag sollen nun auch die Innen-Bereiche für Besucher geöffnet werden. Normalerweise sieht man viele Tiere im Zoo im Außenbereich unter freiem Himmel. Manche Tiere wie Pinguine haben aber auch einen geschützten Innen-Bereich, in den sie sich zurückziehen können.

Bei den Felsen-Pinguinen gibt es im Innnen-Bereich nun Nachwuchs zu sehen. Im April sind gleich 10 Pinguin-Küken geschlüpft. Zuerst versorgten die Eltern die Küken selbst und wechseln sich mit dem Wärmen der Küken ab. Inzwischen sind die Küken groß genug, um wie in einem Kindergarten gemeinsam von den Tierpflegern betreut zu werden.

In den Tierhäusern im Zoo muss man weiterhin eine Schutzmaske tragen. Nur Kinder unter 6 Jahren müssen keine Maske tragen. Außerdem darf nur eine bestimme Anzahl Menschen gleichzeitig in die Tierhäuser. Das wird von den Mitarbeitern kontrolliert. Auch soll man die Tickets für Schönbrunn vorher im Internet kaufen.

Sprachstufe A2:

Es gibt immer noch sehr viele Arbeitslose

Wegen der Corona-Krise haben

viele Menschen ihre Arbeit verloren.

Derzeit sind in Österreich

rund 520.000 Menschen arbeitslos.

Vor einer Woche waren noch

9.000 Menschen mehr arbeitslos.

Das bedeutet, die Arbeitslosigkeit

in Österreich ist leicht zurückgegangen.

Das hat die Arbeits-Ministerin

Christine Aschbacher gesagt.

Vor allem in der Gastronomie haben

wieder mehr Menschen

eine Arbeit gefunden.

Zur Gastronomie gehören zum Beispiel

Lokale und Gasthäuser.

Dort gibt es jetzt 5.000 Arbeitslose

weniger als vor einer Woche.

Derzeit sind in Österreich auch noch

1,3 Millionen Menschen in Kurz-Arbeit.

Erklärung: Kurz-Arbeit

Die Kurz-Arbeit gibt es, damit nicht

noch mehr Menschen ihre Arbeit verlieren.

Bei der Kurz-Arbeit behalten

die Menschen ihre Arbeit.

Sie arbeiten aber weniger als sonst.

Ihr Geld bekommen sie aber nicht mehr

von den Firmen, sondern vom Staat.

Die Firmen sparen dadurch viel Geld und

müssen ihre Mitarbeiter nicht entlassen..

Deutsche Reise-Warnungen für europäische Länder enden bald

Im März hat Deutschland eine Reise-Warnung

für alle Länder auf der Welt ausgesprochen.

Das bedeutet, dass Deutsche

nirgendwohin reisen sollten.

Das war wegen der Corona-Krise.

Nun will Deutschland die Reise-Warnung

für 31 Länder in Europa aufgeben.

Das soll ab 15. Juni passieren.

Zu den 31 Ländern gehören

alle Länder von der EU.

Dazu kommen Großbritannien,

Island, Norwegen, die Schweiz

und Liechtenstein.

Für alle diese Länder soll es dann

keine Reise-Warnung mehr geben.

Erklärung: Reise-Warnung

Mit einer Reise-Warnung warnen Regierungen

manchmal ihre Bürger, dass sie besser

nicht in bestimmte Länder reisen.

Zum Beispiel, wenn es

dort nicht sicher ist.

Eine Reise-Warnung ist aber kein Verbot,

sondern nur eine Empfehlung.

Österreicher wollen nach Corona eine klimafreundliche Wirtschaft

Viele Menschen in Österreich haben Angst

vor dem Klima-Wandel.

Doch dann kam die Corona-Krise.

Da hatten die meisten Menschen

mehr Angst vor dem Corona-Virus

als vor dem Klima-Wandel.

Nun geht die Corona-Krise langsam zu Ende.

Wegen der Corona-Krise hatten viele

Geschäfte geschlossen.

Das hat der Wirtschaft sehr geschadet.

Nun soll die Wirtschaft mit viel Geld

wieder aufgebaut werden.

Viele Menschen wünschen sich, dass

die Wirtschaft dann aber anders

funktioniert als vor der Corona-Krise.

Es soll eine Wirtschaft aufgebaut werden,

die mehr gegen den Klima-Wandel tut.

Das haben zumindest viele bei einer

Umfrage von Greenpeace gesagt.

Greenpeace ist eine

Umweltschutz-Organisation.

Erklärung: Klima-Wandel

Auf der Erde wird es immer wärmer.

Das nennt man Erd-Erwärmung

oder Klima-Wandel.

Durch den Klima-Wandel verändern sich

die Temperaturen auf der Erde mehr

als es die Natur aushält.

Schon wenige Grad mehr können

schwere Folgen haben.

Bei den Pinguinen im Tiergarten Schönbrunn gibt es 10 Küken

Am Freitag öffnen im Tiergarten Schönbrunn

in Wien die Tierhäuser wieder.

Die Außen-Bereiche wurden schon

am 15. Mai wieder geöffnet.

Aber jetzt kann man die Tiere auch

drinnen im Zoo wieder besuchen.

Deshalb kann man nun bei den Pinguinen

ihren Nachwuchs bewundern.

Im April sind 10 Pinguin-Küken geschlüpft.

Die Eltern haben die Küken

zuerst selbst aufgezogen.

Dann haben die Tier-Pfleger

für die Eltern übernommen.

Inzwischen sind die Küken groß genug,

dass sie wie in einem Kindergarten

gemeinsam betreut werden.

Wer in die Tierhäuser möchte,

muss eine Schutz-Maske tragen.

Nur Kinder unter 6 Jahren

müssen keine Schutz-Maske tragen.

Es dürfen auch nur eine bestimmte

Anzahl Menschen gleichzeitig

in die Tierhäuser gehen.

Das wird von den Pflegern kontrolliert.

Man soll auch die Eintrittskarten

für Schönbrunn im Internet kaufen.

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