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Siemens Mobility Vectron © APA
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5. Siemens Mobility Engineering Award: Preisgeld für Student der Montanuni Leoben

28.05.2020

Welche Technologien werden die Mobilität der Zukunft prägen? Wie können Schienenfahrzeuge noch wirtschaftlicher, nachhaltiger und effizienter werden? Dies sind einige der zentralen Fragen, mit denen sich die Forscher und Entwickler von Siemens Mobility Austria täglich befassen. Deren Arbeit führt zu rund 30 Patenten, die das Unternehmen jedes Jahr in Österreich anmeldet. Seit 2013 fasst Siemens Mobility die Forschungsarbeit weiter und kürt mit dem "Railway Engineering Award" die besten Ideen aus dem Umfeld von Universitäten, Fachhochschulen und dem heimischen Forschernachwuchs. Dieses Jahr gewann Michael Horvath, ehemaliger Student der Montanuniversität Leoben, den begehrten 10.000 Euro Preis für seine herausragende Arbeit, mit der man durch IT-Simulationen die Qualität und die zu erwartende Lebensdauer von Gussbauteilen exakt feststellen kann.

Arnulf Wolfram, CEO Siemens Mobility Austria: "Erfolgreiche Forschung lebt gerade in Österreich vom Miteinander der besten Köpfe und vom kollegialen Wettstreit der besten Ideen. Wir bilden daher auf verschiedenen Ebenen ein schöpferisch-kreatives Netzwerk mit Universitäten, Fachhochschulen und deren Studenten, das für alle Beteiligten vorteilhaft ist. So sichern wir unsere technologisch führende Position ab und öffnen gleichzeitig die Tore für junge, smarte Menschen, die vielleicht später unsere Kollegen werden möchten."

Der erste Platz ging dieses Jahr an DI Michael Horvath - derzeit am Lehrstuhl für Allgemeinen Maschinenbau der Montanuniversität Leoben im CD-Labor tätig - für seine Masterarbeit rund um fertigungsprozessbasierte Bauteilauslegung. Dabei geht es vereinfacht gesagt darum, dass es bei der Fertigung von Grussteilen zu kleinen, nicht vermeidbaren Gussdefekten wie etwa Poren oder Lunkern kommen kann. Mit einer Computersimulation und dem Vergleich mit experimentell erhobenen Daten lässt sich feststellen, wie diese Gussdefekte die Bauteilqualität beeinflussen. Dies führt zu einer zuverlässigen Schätzung der zu erwartenden Lebensdauer der Bauteile, beispielsweise von Motorträgern oder Fahrzeugrahmengussteilen. Dieses Verfahren ist eine deutliche Verbesserung zu bisherigen Methoden wie etwa der Kombination aus Röntgenbildern und vergleichenden Erfahrungsdaten.

Die weiteren Stockerlplätze holten sich ex aequo auf Platz zwei Lisa Kaiser/TU Graz und David Reiter/TU Graz.

Der Railway Engineering Award fand erstmals 2013 und danach 2014, 2016, 2018 sowie heuer statt. Er macht herausragende Leistungen, Innovationskraft und das Erarbeiten von Lösungen für die Schienenfahrzeugwelt von morgen sichtbar und würdigt sie. Am Award teilnahmeberechtigt sind richtungsweisende Masterarbeiten im Bereich öffentlicher Verkehr mit dem Schwerpunkt Bahn/Schiene, die durch eine österreichische Technische Universität bzw. Fachhochschule oder von einem heimischen Unternehmen bewertet wurden. Die Beurteilung erfolgte nach einem Kriterienkatalog, der Innovationsgrad, fachliche Kompetenz, wirtschaftliche Bedeutung, industrielle Anwendbarkeit und den klaren Bezug zu Schienenfahrzeugen bewertete.

Nach schriftlicher Einreichung präsentierten die Kandidaten der short list ihre Projekte einer unabhängigen Jury. Sie bestand dieses Jahr aus Univ.-Prof. DI Dr. Wilfried Eichlseder / Rektor der Montanuniversität Leoben und Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Florian Grün vom Lehrstuhl allgemeiner Maschinenbau der Montanuniversität Leoben, DI Dr. Stefan Erlach/Head of Bogies, Siemens Mobility Austria GmbH, Ass.-Prof. DI Dr. Christian Moser/Arbeitsgruppe Betriebsfestigkeit und Schienenfahrzeugtechnik des Instituts für Maschinenelemente und Entwicklungsmethodik an der TU Graz, DI Diemo Wojik/Head of Engineering Bogies Siemens Mobility Austria GmbH und FH-Prof. DI Dr. Kurt Steiner/Institutsleiter Fahrzeugtechnik / Engineering der FH Joanneum.

Die öffentliche Preisverleihung erfolgte am 27.5.2020 bei einer Online-Forschungskonferenz der TU Graz, Siemens Mobility und anderen Forschungseinrichtungen.

Beigelegte Pressebilder sind honorarfrei verwendbar bei Abdruck des copyrights "Siemens Mobility".

Rückfragehinweis:
Siemens Mobility Austria GmbH
SMO CC NEE1
Leberstrasse 34
1110 Wien, Österreich
Mobil: +43 664 88557175
mailto:michael.braun.at@siemens.com
www.siemens.com/ingenuityforlife

Michael Horvath

STICHWÖRTER
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