Natur & Technik

Nachrichten leicht verständlich vom 28. Mai 2020

28.05.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Staat bezahlt Künstlern 1.000 Euro Corona-Hilfe pro Monat

Die Verbote und Einschränkungen wegen dem Corona-Virus treffen auch die Künstler sehr hart. Um sie zu unterstützen, hat die österreichische Regierung jetzt finanzielle Hilfe beschlossen. Künstler, die nicht fest bei einem Theater oder Ähnlichem angestellt sind, erhalten ab Juli für ein halbes Jahr 1.000 Euro im Monat.

Das Geld bekommen sie von der Sozialversicherung. Dort sind 15.000 Künstler angemeldet, die dieses Geld erhalten werden.

Die AUA fliegt ab 15. Juni wieder

Die größte Flug-Linie Österreichs heißt AUA. Das ist die Abkürzung für den englischen Begriff Austrian Airlines. Seit Mitte März fliegt die AUA wegen der Corona-Krise nur noch in Notfällen. Die meisten AUA-Flugzeuge sind am Flughafen in Wien abgestellt. Nun will die AUA ab 15. Juni wieder Linien-Flüge durchführen.

Linien-Flüge sind Flüge, die regelmäßig nach einem fixen Flug-Plan gehen. Zunächst will die AUA 37 Städte regelmäßig anfliegen. Das ist nur ein sehr kleiner Teil der Flüge, die vor der Corona-Krise durchgeführt wurden.

Die katholische Kirche hebt die 10-Quadratmeter-Regel auf

In Österreich darf man seit 15. Mai wieder für Gottesdienste in die Kirche gehen. Allerdings gibt es Regeln in den Messen, damit sich niemand mit dem Corona-Virus ansteckt. Zum Beispiel muss jeder Gläubige 10 Quadratmeter Platz haben. Diese 10-Quadratmeter-Regel wird ab Freitag abgeschafft. Das hat die katholische Kirche beschlossen.

Ab Freitag sind auch maximal 100 Personen bei Hochzeiten und Begräbnissen erlaubt. Für Taufen gibt es dann gar keine zahlenmäßigen Beschränkungen mehr.

Ein Bärenjunges in Vietnam wurde vor Wildtier-Händlern gerettet

Im asiatischen Land Vietnam wurde ein Bärenjunges vor Wildtier-Händlern gerettet. Eine Familie kaufte die junge Kragenbärin. Sonst wäre sie wohl in eine Bärenfarm gekommen oder von Menschen gegessen worden. Nach dem Kauf rief die Familie die Tierschutz-Organisation Vier Pfoten, die die junge Bärin nun in einem Bärenwald aufnahm.

Mit dem Verkauf von Wildtieren verdienen viele Menschen viel Geld. Die Regierung in Vietnam will den Handel mit Wildtieren verbieten. Denn man glaubt, dass der Corona-Virus in China ausbrach, weil man dort oft Wildtiere isst.

Erklärung: Bärenfarm

Eine Bärenfarm ist ein schrecklicher Ort für Bären. Bären werden dort in engen Käfigen gehalten und für chinesische Medizin werden die Organe oder Teile der Organe entnommen. Dort sterben die Tiere oft nach wenigen Jahren.

Sprachstufe A2:

Künstler bekommen vom Staat 1.000 Euro im Monat

Wegen dem Corona-Virus gibt es seit

Monaten keine Kultur-Veranstaltungen mehr.

Dadurch verdienen viele Künstler

auch kein Geld mehr.

Besonders schlimm ist das für Künstler,

die nirgendwo angestellt sind.

Sie werden jetzt vom Staat unterstützt.

Die Regierung hat beschlossen, dass diese

Künstler ab Juli Geld vom Staat bekommen.

Sie sollen ein halbes Jahr lang 1.000 Euro

im Monat bekommen.

Das Geld wird die Sozial-Versicherung

auszahlen.

15.000 Künstler können

dieses Geld bekommen.

Erklärung: Sozial-Versicherung

Die Sozial-Versicherung ist in Österreich

eine Pflicht-Versicherung.

Das heißt, man kann sich nicht aussuchen,

ob man versichert sein will oder nicht.

Wer Geld verdient, muss

in die Sozial-Versicherung einzahlen.

Die Sozial-Versicherung zahlt die Kosten,

wenn man krank wird

oder wenn man Pflege braucht.

Die Sozial-Versicherung bezahlt auch

die Pension und das Arbeitslosen-Geld.

Ab 15. Juni will die AUA wieder fliegen

Die größte Flug-Linie in Österreich

ist die AUA.

Wegen dem Corona-Virus fliegt die AUA

seit Mitte März nur noch in Notfällen.

Sie hat viele von ihren Flugzeugen

am Flughafen in Wien abgestellt.

Ab 15. Juni will die AUA aber

wieder regelmäßig fliegen.

Am Anfang will die AUA erst einmal

nur 37 Städte regelmäßig anfliegen.

Das ist nur ein sehr, sehr kleiner Teil

von den Flügen vor der Corona-Krise.

Weniger Corona-Regeln in der Kirche

Wegen der Corona-Krise hat es

in Österreich 2 Monate lang keine

Gottesdienste in der Kirche gegeben.

Seit 15. Mai darf man aber wieder

für Gottesdienste in die Kirche gehen.

Dabei muss man sich

an Corona-Regeln halten.

Zum Beispiel muss jeder in der Kirche

mindestens 10 Quadratmeter Platz haben.

Diese Regel gilt ab Freitag nicht mehr.

Das hat die katholische Kirche gesagt.

Abstand halten muss man aber weiter.

Ab Freitag dürfen auch wieder

mehr Menschen an feiern teilnehmen.

Bei Hochzeiten und Begräbnissen dürfen

dann bis zu 100 Menschen dabei sein.

Bei Taufen dürfen noch mehr dabei sein,

da gibt es gar keine Grenze mehr.

Im Land Vietnam wurde ein Bärenjunges vor Wildtier-Händlern gerettet

Im Land Vietnam in Asien

konnte ein Bärenjunges

vor Wildtier-Händlern gerettet werden.

Wildtiere sind alle Tiere,

die in der Natur leben.

Das Bärenjunge wurde von

einer Familie gekauft.

Sie wollten verhindern, dass dem

Bärenjunges Schaden zugefügt wird.

Daher haben sie dann auch

die Tierschutz-Organisation

Vier Pfoten gerufen.

Nun lebt die junge Bärin

in einem Bärenwald.

Mit dem Wildtier-Handel

machen manche Menschen viel Geld.

Aber die Regierung von Vietnam will

den Wildtier-Handel nun verbieten.

Der Grund dafür ist der Corona-Virus.

Der Virus soll nämlich durch

das Essen von Wildtieren

in China ausgebrochen sein.

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