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Pflege: Wirtschaftskammer tritt für Lehrausbildung ein

28.05.2020

Die Wirtschaftskammer hat die von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) vorangetriebene Einführung der Pflegelehre als "wichtigen und richtigen Schritt" bezeichnet. "Eine Lehre in der Pflege würde einen weiteren Lückenschluss zwischen Pflichtschule und Berufsausbildung schaffen und bedeutet damit eine wohnortnahe Ausbildungsmöglichkeit", so Julian Hadschieff, Fachverbandsobmann der Gesundheitsbetriebe.

Auch kleine Träger könnten auf diese Weise ihre künftigen Mitarbeiter ausbilden, so die Argumentation. Zudem biete der Lehrberuf durch die Mitarbeiterbindung "eine große Chance, vor allem für die Langzeitpflege", meinte Hadschieff.

Daher befürworte man den Weg des Wirtschaftsministeriums. Auch werde im vorliegenden Ausbildungskonzept, das die Wirtschaftskammer mit Pflegeexperten erarbeitet hat, die Forderung der Gewerkschaft berücksichtigt, dass eine praktische Unterweisung der Auszubildenden am Krankenbett erst mit 17 Jahren stattfindet. Gewerkschaft und Arbeiterkammer hatten Bedenken angemeldet, ob Lehrlinge tatsächlich mit 15 Jahren bereits in direktem Kontakt mit pflegebedürftigen Menschen eingesetzt werden sollen.

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