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Nachrichten leicht verständlich vom 24. September 2020

24.09.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Neue Corona-Gesetze im Nationalrat beschlossen

Am Mittwoch hat der Nationalrat die neuen Corona-Gesetze beschlossen. Dafür stimmten die Regierungs-Parteien ÖVP und Die Grünen. Auch die SPÖ stimmte dafür. Gegen die neuen Corona-Gesetze stimmten die FPÖ und die NEOS.

Die neuen Gesetze regeln, welche Maßnahmen die Regierung im Kampf gegen das Corona-Virus ergreifen kann. Zum Beispiel, wann die Regierung Ausgangs-Sperren anordnen kann. Außerdem bestimmen die neuen Gesetze, wie die Corona-Ampel funktioniert. Die Corona-Gesetze können schon in einer Woche gelten.

Erklärung: Nationalrat

Im Nationalrat arbeiten die Politiker von den Parteien. Diese Politiker nennt man Abgeordnete. Sie werden bei der Nationalrats-Wahl in den Nationalrat gewählt. Dadurch haben sie ein Nationalrats-Mandat. Die Abgeordneten beraten und beschließen im Nationalrat die Gesetze. Sie halten dort auch politische Reden.

Erklärung: Corona-Ampel

Die Corona-Ampel ist keine echte Straßen-Ampel, sondern ein Bewertungs-System für die Regionen in Österreich. Sie besteht aus 4 Farben: Grün, Gelb, Orange und Rot. Grün bedeutet niedriges Corona-Risiko, Rot bedeutet sehr hohes Corona-Risiko.

Regierung will Winter-Tourismus ohne Partys

Viele Winter-Urlauber feiern gerne nachdem Skifahren oder Snowboardfahren. Dafür gibt es auch viele Lokale. Die österreichische Regierung hat am Donnerstag Gastgeber und Gäste beim Winter-Tourismus darauf hingewiesen, dass sie diesen Winter nicht wie gewohnt feiern können. Grund dafür ist die Corona-Krise.

Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte, dass es nicht nur um die Gesundheit der Bevölkerung geht, sondern auch um Arbeitsplätze. Tourismus-Ministerin Elizabeth Köstinger versicherte aber, dass Weihnachtsmärkte stattfinden werden. Außerdem wird es die Corona-Tests in der Gastronomie und Hotels nun auch für Fremdenführer, Reiseleiter und Skilehrer geben. Für Skilehrer werden sie sogar kostenlos sein.

Metall-Industrie einigt sich überraschend auf Lohn-Erhöhung

In der Metall-Industrie haben sich am Donnerstag die Gewerkschaft und die Arbeitgeber überraschend auf eine Lohn-Erhöhung geeinigt. Die 130.000 Arbeitnehmer in der Metall-Industrie bekommen durchschnittlich 1,45 Prozent mehr Lohn. Die Lohn-Erhöhung gilt ab 1. November.

Außerdem gibt es eine Empfehlung, dass die Betriebe eine Corona-Prämie von 150 Euro an die Arbeitnehmer zahlen sollen. Wegen der Corona-Krise einigten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber schon bei der ersten Verhandlungs-Runde. Früher dauerten die Verhandlungen viel länger.

Erklärung: Gewerkschaft

Eine Person, die für eine Firma arbeitet, nennt man Arbeitnehmer. Oft haben es einzelne Arbeitnehmer schwer, ihre Wünsche in der Firma durchzusetzen. Wenn mehrere Arbeitnehmer sich zu einer Gruppe zusammentun, kann diese Gruppe ihre Wünsche leichter durchsetzen. Eine solche Gruppe nennt man Gewerkschaft. Die Gewerkschaft setzt sich dafür ein, dass zum Beispiel höhere Löhne gezahlt werden. Oder dass Arbeiten sicherer wird. Oder dass man länger in den Urlaub gehen darf.

Namens-Suche für Geparden Nachwuchs in Schönbrunn

Auf der Facebook-Seite des Wiener Tiergartens Schönbrunn darf man die Namen von den 4 kleinen Geparden im Zoo aussuchen. Bis Sonntag hat man Zeit, das Ergebnis wird am Dienstag bekannt gegeben. Die Namensvorschläge für die 2 Weibchen sind Moja, Sibaya, Malkia und Haraka. Bei den 2 Männchen stehen Tuli, Mrembo, Moto und Paka zur Auswahl.

In ihrer Heimat Afrika werden junge Geparden oft Beute von Löwen, Hyänen oder Leoparden. Die größte Bedrohung für Geparden sind aber Menschen, die ihnen immer mehr Lebensraum wegnehmen.

Sprachstufe A2:

Der Nationalrat hat neue Corona-Gesetze beschlossen

Der österreichische Nationalrat hat die neuen Corona-Gesetze beschlossen.

Dafür stimmten die Regierungs-Parteien

ÖVP und Die Grünen.

Die SPÖ ist nicht in der Regierung.

Trotzdem stimmte auch die SPÖ dafür.

Die FPÖ und die NEOS stimmten

gegen die neuen Corona-Gesetze.

In den neuen Gesetzen steht,

was die Regierung gegen den

Corona-Virus machen kann.

Zum Beispiel, wann es

Ausgangs-Sperren geben darf.

Die neuen Gesetze regeln auch,

wie die Corona-Ampel funktioniert.

Schon in einer Woche können die

neuen Corona-Gesetze gelten.

Erklärung: Nationalrat

Der Nationalrat ist

das Parlament von Österreich.

Im Nationalrat arbeiten

die Politiker von den Parteien.

Diese Politiker nennt man Abgeordnete.

Sie werden bei der Nationalrats-Wahl

in den Nationalrat gewählt.

Die Abgeordneten beraten und beschließen

im Nationalrat die Gesetze.

Sie halten dort auch politische Reden.

Erklärung: Corona-Ampel

In Österreich gibt es die Corona-Ampel.

Das ist keine echte Ampel

wie auf der Straße.

Die Corona-Ampel soll nur anzeigen,

ob eine Gegend sicher ist oder nicht.

Die Ampel hat 4 Farben: Grün, Gelb,

Orange und Rot.

Grün heißt, das Corona-Risiko ist

in einer Gegend niedrig.

Rot heißt, das Risiko ist sehr hoch

Winter-Touristen sollen wegen der Corona-Krise nicht mehr feiern

Im Winter machen viele Menschen

Urlaub in Österreich.

Dabei fahren sie gerne Schi

oder Snowboard.

Danach feiern viele Urlauber gerne.

Dafür gibt es auch viele Lokale.

Dieses Mal wird das anders.

Heuer soll nach dem Schifahren

nicht mehr gefeiert werden.

Das hat die Regierung

von Österreich gesagt.

Der Grund dafür ist die Corona-Krise.

Bundeskanzler Sebastian Kurz

will damit nicht nur

die Bevölkerung schützen.

Er möchte damit Arbeitsplätze

im Tourismus schützen.

Es soll auch mehr Corona-Tests geben.

Bisher gibt es sie in Lokalen

und in Hotels.

Jetzt sollen zum Beispiel

auch Reiseleiter und Schi-Lehrer

Corona-Tests bekommen.

Für Schi-Lehrer sollen die Tests

auch gratis sein.

In der Metall-Industrie gibt es eine Einigung bei den Löhnen

Am Donnerstag haben sich Gewerkschaft

und Arbeit-Geber in der Metall-Industrie

auf eine Lohn-Erhöhung geeinigt.

Dadurch bekommen die Arbeit-Nehmer in der

Metall-Industrie 1,45 Prozent mehr Lohn.

Das gilt ab 1. November.

Außerdem soll es für die Arbeit-Nehmer

150 Euro Corona-Prämie

als Einmal-Zahlung geben.

Das ist aber nur eine Empfehlung.

Die Firmen müssen diese

Prämie nicht bezahlen.

Wegen der Corona-Krise einigten sich

Gewerkschaft und Arbeit-Geber

schon beim ersten Treffen.

Das war eine Überraschung.

Denn früher dauerten die

Lohn-Verhandlungen viel länger.

Erklärung: Gewerkschaft

Personen, die für eine Firma arbeiten,

sind Arbeit-Nehmer.

Arbeit-Nehmer haben auch Wünsche

an ihre Firma.

Allein können Arbeit-Nehmer ihre Wünsche

nur schwer durchzusetzen.

Mehrere Arbeit-Nehmer können sich

zu einer Gruppe zusammentun.

Dann können sie ihre Wünsche

in der Firma leichter durchsetzen.

Eine solche Gruppe nennt man Gewerkschaft.

Die Gewerkschaft setzt sich für die Wünsche

von den Arbeit-Nehmern ein.

Diese Wünsche können

ein höherer Lohn sein.

Oder dass Arbeiten sicherer wird.

Oder dass man länger

in den Urlaub gehen darf.

Der Wiener Tiergarten Schönbrunn sucht Namen für Geparden-Kinder

Im Tiergarten Schönbrunn von Wien

gibt es 4 kleine Geparden.

Noch haben sie keine Namen.

Deshalb darf man auf der Facebook-Seite

von Schönbrunn die Namen auswählen.

Dazu hat man noch bis Sonntag Zeit.

Die Namen werden dann

am Dienstag bekanntgegeben.

Geparden kommen eigentlich aus Afrika.

Dort sind kleine Geparden

oft Beute von Löwen, Hyänen

oder Leoparden.

Die größte Gefahr für sie

sind aber die Menschen.

Sie nehmen Geparden immer mehr

von ihrem Lebensraum weg.

STICHWÖRTER
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