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Auch Investitionen in Forschung und Entwicklung steigen © APA (dpa)
Auch Investitionen in Forschung und Entwicklung steigen © APA (dpa)

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Investitionstätigkeit in Österreich erholte sich schneller als in EU

16.04.2018

Die Investitionstätigkeit in Österreich hat sich nach der Krise schneller erholt als in der gesamten EU, erfragte die Europäische Investitionsbank (EIB) bei 12.500 Unternehmen aus 28 Staaten. Einige sehr innovative heimische Firmen haben aber nach wie vor Probleme bei der Kreditaufnahme. Österreich sollte laut EIB eine größere Vielfalt an alternativen Investitionsfinanzierungen zulassen.

86 Prozent der befragten österreichischen Firmen gaben an, im Jahr 2017 investiert zu haben. Demgegenüber meinten nur 12 Prozent, dass ihre Investitionstätigkeit in den vergangenen drei Jahren zu schwach gewesen sei.

Wermutstropfen: In Österreich betrachten mehr Unternehmen als im EU-Schnitt die regulatorischen Rahmenbedingungen, den Arbeitsmarkt sowie das Missverhältnis zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage als Haupthindernisse für Investitionen, so EIB-Direktorin Debora Revoltella in einer Aussendung.

In jüngster Zeit steckten heimische Unternehmen vor allem Geld in Maschinen und Anlagen. Auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) steigen im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung (BIP). Österreich gehört laut EIB zu den EU-Ländern mit dem höchsten Anteil an Innovationsführern.

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