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V.l.: Affenzeller, Achleitner, Stelzer, Eschelbeck © APA (KERSTIN SCHELLER)
V.l.: Affenzeller, Achleitner, Stelzer, Eschelbeck © APA (KERSTIN SCHELLER)

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Softwarepark Hagenberg als "Markenzeichen" für IT-Sicherheit

21.10.2019

Mit der Fokussierung auf IT-Sicherheit will der Softwarepark Hagenberg 30 Jahre nach seiner Gründung sein Profil schärfen. Dazu hat er sich den langjährigen IT-Sicherheitschef von Google Gerhard Eschelbeck als "Visionsprofessor" geangelt. Die wissenschaftliche Leitung übernimmt FH-Hagenberg Vizedekan Michael Affenzeller. Als Starthilfe steuert das Land 600.00 Euro.

Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) umriss in der Pressekonferenz in Hagenberg das Ziel: "Die IT-Sicherheit soll das Markenzeichen von Oberösterreich werden. Sie sei die "Achillesferse der digitalen Revolution", so der Landesrat. Eschelbeck werde als "Botschafter" sein Know-how und seine Kontakte einbringen, um damit die "Internationale Sichtbarkeit von Hagenberg" zu fördern. Der gebürtige Oberösterreicher plant einmal im Quartal aus den USA ins Mühlviertel zu kommen. Ob er Workshops leiten werde, das soll in den nächsten Wochen "definiert" werden, meinte er.

Wesentliche Aufgabe von Affenzeller wird es als wissenschaftlicher Leiter sein, die Kooperation zwischen der FH in Hagenberg und der Johannes Kepler Uni (JKU) in Linz, die beide bereits IT-Sicherheit lehren, zu forcieren. Es solle "kein Entweder-oder" sondern ein "Miteinander" entstehen. So werden wechselseitig Dozenten an den Einrichtungen unterrichten. In Einzelbereichen funktioniere dies bereits, aber noch nicht im Ganzen, sagte Affenzeller.

Zum Softwarepark Hagenberg, 1989 als Ausbildungs- Forschungs- und Wirtschaftsstandort gegründet, zählen heute eine Fachhochschule, eine Außenstelle der JKU mit insgesamt 1.620 Studierenden sowie mehr als 75 Firmen. Um dessen innovativen Charakter weiter zu garantieren, sei das Zentrum für "IT-Sicherheit & Analystics 4.0" (so der offizielle Titel) geschaffen worden, meinte Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). Als Anschubhilfe steuerte das Wirtschaftsressort heuer 600.000 Euro bei.

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