Politik & Wirtschaft

Partnermeldung

#Success Story: Bluecode >> Smart und sicher bezahlen!

30.03.2020

Das Tiroler Unternehmen Secure Payment Technologies und die Bluecode International AG ermöglichen bargeldloses Bezahlen mit dem Smartphone und werden von der FFG, dem Enterprise Europe Network und der Standortagentur Tirol unterstützt sowie mit EU-Mitteln gefördert.

Die Zukunft des Bezahlens liegt in den Händen von Bluecode. Und sie hat längst begonnen: Bluecode hat ein sicheres mobiles Bezahlsystem entwickelt, das von immer mehr Banken und Händlern genutzt wird. Und aufgrund der aktuellen Situation im Zuge der Ausbreitung des Corona-Virus und entsprechend notwendigen Maßnahmen ist kontaktloses Bezahlen aktueller denn je! Die patentierte Bezahllösung via Barcode wird auch von der Europäischen Union im EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" unterstützt: Im "KMU-Instrument" im Europäischen Forschungsrat (European Innovation Council, EIC) konnten sich die beiden Fintech-Unternehmen Secure Payment Technologies und die Bluecode International AG in einem hoch kompetitiven Wettbewerb durchsetzen und mit Unterstützung der FFG, des Enterprise Europe Network und der Standortagentur Tirol rund zwei Millionen Euro einwerben. Damit wird nun gemeinsam mit führenden Banken und Händlern die Expansion in weitere europäische Länder vorangetrieben. Schließlich ist Bluecode auch eine wichtige Alternative zu den US-dominierten Lösungen wie z.B. ApplePay.

Sicheres Bezahlen via Smartphone

Die in Österreich entwickelte und patentierte Zahlungslösung Bluecode ermöglicht das Bezahlen via iPhone und Android-Smartphone. Sicherheit und Datenschutz werden dabei groß geschrieben: Entsprechend dem europäischen Datenschutzrecht werden beim Bezahlvorgang keine persönlichen Daten auf dem Handy gespeichert oder übertragen. Weder der Name des Benutzers noch seine Kontonummer verlassen jemals das Rechenzentrum der teilnehmenden Banken. Bluecode unterscheidet sich damit von allen anderen Anbietern und verfügt über ein europaweites Alleinstellungsmerkmal in einem wichtigen Wachstumsmarkt.

Europaweite Einführung

Das hochsichere Bezahlverfahren funktioniert mit jedem Girokonto und ist unabhängig von der Übertragungstechnologie (Barcode, QR-Code, Bluetooth, NFC) einsetzbar. Mehrere Banken aus Österreich und Deutschland (u.a. Sparkassen-Finanzgruppe, Raiffeisen Oberösterreich, Hypo Tirol Bank), Acquirer, internationale Bankensoftwareanbieter und Payment-Plattformen sowie führende Händler (u.a. Rewe-Töchter Billa, Merkur und Bipa, Spar Österreich-Gruppe, MPreis, Galeria Kaufhof-Gruppe, Globus-Gruppe, Konsum) unterstützen die europaweite Einführung und die Integration in Registrierkassen, Automaten, Banking-, Retail- und Kundenkarten-Apps.

Europäische Standards für mobiles Bezahlen

Bluecode deckt österreichweit bereits mehr als 85 Prozent des Lebensmitteleinzelhandels und viele weitere Akzeptanzstellen (Handel & E-Commerce, Gastronomie, Mobilität, Entertainment, Sportstadien) ab. Mit den europäischen Forschungsmitteln treibt das innovative Fintech-Unternehmen die europäische Expansion gemeinsam mit führenden Banken und Händlern weiter voran und ist zudem Teil der European Mobile Payment Systems Association (EMPSA) mit Sitz in Zürich. Damit wirken sie an der Realisierung des auch von der Europäischen Zentralbank (EZB) vehement geforderten Ziels mit: der Schaffung eines einheitlichen, auf europäischen Standards basierenden und europaweit gültigen Systems für mobiles Bezahlen.

Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern verringern

Die beiden Masterminds Michael Suitner und Christian Pirkner betonen: "Wir freuen uns, dass die Europäische Kommission in Bluecode das Potenzial sieht, ein europaweites Mobile-Payment-System aufzubauen, und bedanken uns für das große Vertrauen." Mit der Förderzusage setze man die Vision der Bezahl- und Mehrwerttechnologie im Sinne der europäischen Kunden fort: "Wir unterstützen mit unserer Lösung die strategische Zielsetzung der EU, volkswirtschaftlich relevante Systeme innereuropäisch zu betreiben und die Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern zu verringern", so Suitner und Pirkner.

Das europäische Netzwerk soll in den kommenden Monaten weiter wachsen. "Durch EMPSA werden wir die Interoperabilität der europäischen Zahlungssysteme herstellen und die Akzeptanz für mobiles Bezahlen in Europa deutlich erhöhen können. Die EU-Förderung hilft uns sehr, dieses Ziel möglichst rasch zu erreichen", so Christian Pirkner. Dankbar ist man beim Fintech-Unternehmen auch für die Unterstützung durch die FFG, das Enterprise Europe Network und die Standortagentur Tirol. Die Bewerbung und den Prozess "hätten wir ohne diese Beratung nicht bewältigen können", so Michael Suitner.

EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

Die Europäische Kommission ermöglicht mit den EU-Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation zahlreiche europäische Forschungsprojekte. Im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (2007-2013) standen dafür rund 50 Milliarden Euro zur Verfügung, im aktuellen EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" (2014-2020) sind es rund 75 Milliarden Euro. Es ist damit das weltweit größte, transnationale Programm für Forschung und Innovation. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG stellt als Nationale Kontaktstelle (National Contact Point, NCP) ein umfassendes Beratungs- und Informationsangebot zur Verfügung. Diese Maßnahmen werden von mehreren Ministerien und der Wirtschaftskammer Österreich finanziert.

Kontakt
 
DI Dr. Iraklis Agiovlasitis
T +43 5 7755 4704 
iraklis.agiovlasitis@ffg.at 
 
Mag. Christian Frey
T +43 5 7755 4204 
christian.frey@ffg.at
Weitere Meldungen aus Politik & Wirtschaft
APA
Partnermeldung