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BMVIT-Stiftungsprofessur 2019 zum Thema "Tunnel Information Modeling"

15.07.2019

Mit den BMVIT-Stiftungsprofessuren sollen exzellente Forscherinnen und Forscher nach Österreich bzw. an österreichische Universitäten gebracht werden. Die Stiftungsprofessuren haben einen "Leuchtturmcharakter". Durch sie werden Lücken im Kompetenzprofil der Universitäten geschlossen und zugleich neue Schwerpunkte gesetzt. Dadurch können sie das Profil der heimischen Hochschulen mitgestalten. Für das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) als Fördergeber sind sie speziell dort von Interesse, wo es in den thematischen Schwerpunkten des Ressorts zwar beachtliche akademische Kompetenzen gibt, aber spezifische Lücken bestehen. Sie gehen auf die Nachfrage der Wirtschaft nach hervorragend ausgebildeten Expertinnen und Experten sowie Kooperationspartnerinnen- und Partnern an den Universitäten ein und erhöhen insgesamt die Attraktivität des Forschungsstandortes.

Die Stiftungsprofessur 2019 wurde zum Thema Tunnel Information Modeling (TIM) ausgeschrieben und stellt die insgesamt vierte Ausschreibungsrunde des Instruments dar. TIM umfasst den Lebenszyklus von Untertagebauwerken sowie untertägiger Infrastruktur für Straße, Bahn oder Wasserversorgung und -entsorgung. Das Themenfeld erstreckt sich dabei von der Planung über die Bauphase bis hin zu Betrieb, Wartung sowie Sanierung, und ist geprägt von der Beteiligung verschiedener Fachdisziplinen. Das Ziel einer Stiftungsprofessur für Tunnel Information Modeling ist es, die Prozesse des Tief- und Untertagebaus wissenschaftlich für eine fachübergreifende digitale Bearbeitung in der Planungs-, Bau- und Betriebsphase aufzubereiten.

Nach Jurierung durch internationale Expertinnen und Experten hat die Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck den Zuschlag zur Einrichtung einer Stiftungsprofessur zum Thema Tunnel Information Modeling erhalten. Die Universität verfolgt das Ziel, Lehr- und Forschungsexzellenz im Bereich digitaler Werkzeuge im Infrastruktur- und Untertagebau auf- und auszubauen. Bereits vorhandene interdisziplinäre Kompetenzen an der Universität Innsbruck – vor allem im Bereich Building Information Modeling (BIM) und parametrisierter Bauteilbeschreibung über Merkmalserver – stellen die Basis für die Entwicklung eines ganzheitlichen und nachhaltigen Tunnelinformationsmodells dar. Mitfinanzierende Partner sind die Herrenknecht AG und die TPH Bausysteme GmbH. Als eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Europas bietet der Brenner Basistunnel die einmalige Chance der praktischen Umsetzung und systematischen Evaluierung. Neben der Überführung von Know-how in die Baupraxis ist die Ausbildung von hochqualifizierten Arbeitskräften und die Generierung von Arbeitsplätzen am Standort erklärtes Ziel des Projekts.

Das BMVIT stellt für die Professur in den ersten fünf Jahren 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, die in gleicher Höhe von der Universität Innsbruck und den Partnerorganisationen aufgebracht werden. In den nächsten Wochen wird mit der Personalsuche und –besetzung begonnen.

Rückfragehinweis:
   BM für Verkehr, Innovation und Technologie
   Elisabeth Hechenleitner
   Pressesprecherin
   01/71162-658010
   elisabeth.hechenleitner@bmvit.gv.at
   www.bmvit.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/47/aom

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