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Apollo 11-Mission zum Mond kam mit relativ wenig Energie aus

22.07.2019

Ein handelsüblicher Föhn gut 18 Tage lang auf Dauerbetrieb: Diese Menge an Strom hat die Kommandokapsel der Mondmission vor 50 Jahren verbraucht. Das ergab eine Berechnung des Energieanbieters Eon. Bei einer Maximalleistung von 2.300 Watt, die über Brennstoffzellen erzeugt wurden, kam die Mission demnach für die Stromversorgung an Bord insgesamt mit bis zu 448 Kilowattstunde Strom aus.

Das entspricht etwa dem durchschnittlichen Stromverbrauch eines Privathaushalts von rund zwei Monaten - oder dem eines gut 18 Tage am Stück laufenden Föhns, erklärte Eon. Beim damaligen Strompreis in den USA war das demnach eine Stromrechnung von gerade einmal knapp zehn Dollar. Die moderne Raumfahrt benötige hingegen heutzutage ein Vielfaches an Strom der ersten Mondlandung, hieß es.

Nicht ganz so bescheiden fiel dem Energieanbieter zufolge die Treibstoffbilanz der Rakete der Apollo-11-Mission aus: Der Start verbrauchte demnach 2.652 Tonnen Treibstoff - und damit in nur 18 Minuten etwa so viel, wie alle Pendler in Deutschland innerhalb eines knappen Monats.

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