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Nachrichten leicht verständlich vom 12. September 2019

12.09.2019

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Harter Brexit könnte schwere Folgen für Großbritannien haben

Großbritannien ist schlecht auf einen harten Brexit vorbereitet. Das steht in einem Bericht der britischen Regierung. Bei einem harten Brexit könnte es Staus an den Häfen geben. Dadurch könnte es eine Zeit lang zu wenige Medikamente und Lebensmittel in Großbritannien geben.

Laut dem Bericht der britischen Regierung könnte auch das Benzin knapp werden. Außerdem könnte es in Großbritannien starke Proteste geben.

Großbritannien will die EU am 31. Oktober verlassen. Der britische Premier-Minister Boris Johnson will, dass der Brexit auf jeden Fall am 31. Oktober stattfindet. Ihm ist dabei egal, ob es ein harter Brexit oder ein geordneter Brexit wird. Die meisten Abgeordneten im britischen Parlament sind gegen einen harten Brexit.

Erklärung: Brexit

Brexit ist ein kurzer Name für den Austritt von Großbritannien aus der EU. "Br" steht für Britannien und "exit" ist das englische Wort für "Austritt".

Erklärung: Harter Brexit und geordneter Brexit

Harter Brexit bedeutet, dass Großbritannien die EU ohne Vertrag verlässt. Das kann aber viele Schwierigkeiten für die Wirtschaft in Großbritannien und in der EU geben. Deshalb fürchten sich viele Politiker vor einem harten Brexit.

Wenn das britische Parlament doch noch für den Brexit-Vertrag stimmt, dann gibt es einen geordneten Brexit. Dann gibt es weniger Schwierigkeiten für die Wirtschaft.

9 von 10 Österreichern finden die Demokratie gut

Der 15. September ist der Tag der Demokratie. Um herauszufinden, wie zufrieden die Österreicher mit der Demokratie sind, hat man eine Umfrage gemacht. 9 von 10 befragten Österreichern finden, dass die Demokratie eine gute Sache ist.

Aber 6 von 10 Österreichern sind nicht zufrieden, wie die Demokratie in Österreich funktioniert. Die nicht zufriedenen Österreicher wünschen sich zum Beispiel mehr Mitbestimmung in der Politik. 4 von 10 Österreichern glauben, dass die Demokratie in Gefahr ist. Als größte Gefahr für die Demokratie gelten Rechts-Extremisten.

Erklärung: Demokratie

Demokratie heißt: Das Recht in einem Land geht vom Volk aus. Es können aber nicht immer alle überall mitreden. Deshalb wählt das Volk Vertreter und Vertreterinnen. Das sind die Politiker. Sie machen dann die Gesetze, die für alle gelten.

Vor Freitag dem 13. muss man keine Angst haben

Freitag der 13. gilt bei vielen Menschen als Unglückstag. An diesem Tag soll man besonders viel Pech haben. Man muss sich am Freitag dem 13. aber nicht fürchten. Eine österreichische Versicherung hat sich angeschaut, wie viele Unfälle tatsächlich an diesem Tag passieren.

Die Versicherung fand heraus, dass Mittwoch der 13. sogar gefährlicher ist. An diesem Tag passieren nämlich mehr Unfälle im Verkehr ole im Verkehr oder im Haushalt. Am sichersten ist es, wenn der 13. auf einen Sonntag fällt. Unabhängig vom Datum ist der Montag der gefährlichste Wochentag.

Über Elefantenbaby Kibali gibt es jetzt ein eigenes Kinderbuch

Im Juli ist im Tiergarten Schönbrunn in Wien das Elefantenbaby Kibali geboren worden. Besonders bei Kindern ist Kibali sehr beliebt. Jetzt gibt es über Kibali ein eigenes Kinderbuch. Es heißt "Der kleine Zoo-Entdecker".

In dem Buch wird die Lebensweise der Afrikanischen Elefanten erklärt. Außerdem gibt es in dem Buch viele Fotos vom Elefantenbaby Kibali und den anderen Elefanten aus dem Tiergarten Schönbrunn.

Sprachstufe A2:

In Großbritannien kann es durch den Brexit ein Durcheinander geben

Großbritannien will am 31. Oktober

die EU verlassen.

Man weiß noch nicht, ob es ein harter

oder ein geordneter Brexit wird.

Ein harter Brexit kann schlecht

für Großbritannien sein.

Das steht in einem neuen Bericht

von der britischen Regierung.

Bei einem harten Brexit können manche

Lebensmittel und Medikamente knapp werden.

Es kann sogar das Benzin knapp werden,

steht in dem Bericht.

Außerdem kann es sein, dass dann

viele Menschen protestieren.

Bei einem harten Brexit kann es also

ein ziemliches Durcheinander geben.

Boris Johnson ist der Chef

von der Regierung von Großbritannien.

Er will, dass Großbritannien die EU

auf jeden Fall am 31. Oktober verlässt.

Ihm ist es egal, ob es ein harter Brexit

oder ein geordneter Brexit wird.

Die meisten Politiker im Parlament

sind aber gegen einen harten Brexit.

Erklärung: Brexit

Brexit ist ein erfundenes Wort für den

Austritt von Großbritannien aus der EU.

"Br" steht für Britannien.

"exit" ist ein englische Wort

und heißt auf Deutsch "Austritt".

Erklärung: Harter Brexit und geordneter Brexit

Harter Brexit heißt, dass Großbritannien

die EU ohne einen Vertrag verlässt.

Das gibt aber viele Schwierigkeiten

für die Wirtschaft in Großbritannien

und in der EU.

Deshalb fürchten sich viele Politiker

vor einem harten Brexit.

Wenn das britische Parlament doch noch

irgendwann für den Brexit-Vertrag stimmt,

dann gibt es einen geordneten Brexit.

Dann gibt es keine Schwierigkeiten

für die Wirtschaft.

Die Österreicher mögen die Demokratie

Am 15. September ist Tag der Demokratie.

Österreich ist eine Demokratie.

Nun hat man eine Umfrage gemacht,

wie zufrieden die Menschen mit

der Demokratie in Österreich sind.

Fast alle Österreicher

finden Demokratie gut.

Aber viele Österreicher sind

nicht zufrieden, wie die Demokratie

in Österreich funktioniert.

Sie wollen zum Beispiel mehr

in der Politik mitbestimmen.

Erklärung: Demokratie

Demokratie heißt:

Das Recht geht vom Volk aus.

Es können aber nicht alle

überall mitreden.

Deshalb wählt das Volk

Vertreter und Vertreterinnen.

Das sind die Politiker.

Sie machen dann die Gesetze,

die für alle gelten.

Freitag der 13. macht vielen Menschen Angst

Vor Freitag dem 13. haben

viele Menschen Angst.

Sie glauben, dass man an diesem Tag

besonders viel Pech hat.

Eine österreichische Versicherung

hat sich angeschaut, wie viele Unfälle

es wirklich am Freitag dem 13. gibt.

Dabei zeigte sich: Freitag der 13. ist

nicht gefährlicher als andere Tage.

Schaut man nicht auf das Datum,

so ist der Montag der gefährlichste Tag

in der Woche.

Jetzt gibt es ein Kinder-Buch über das Elefanten-Baby Kibali

Im Tiergarten Schönbrunn in Wien gibt es

ein Elefanten-Baby namens Kibali.

Kibali ist besonders bei Kindern beliebt.

Jetzt gibt es über Kibali

ein eigenes Kinder-Buch.

Es heißt "Der kleine Zoo-Entdecker".

Das Buch erklärt, wie Elefanten leben.

Zum Beispiel, wie lange sie schlafen.

In dem Buch gibt es auch viele Fotos

vom Elefanten-Baby Kibali

und von seiner Familie.

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