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Nachrichten leicht verständlich vom 13. September 2019

13.09.2019

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Brexit-Streit in Großbritannien verschärft sich

Großbritannien will am 31. Oktober aus der EU austreten. Der britische Premier-Minister Boris Johnson will, dass der Brexit auf jeden Fall am 31. Oktober stattfindet. Ihm ist egal, ob es ein harter Brexit oder ein geordneter Brexit wird. Das britische Parlament beschloss aber ein Gesetz, das einen harten Brexit verbietet.

Man weiß aber nicht, ob Boris Johnson sich an das Gesetz halten wird. Deshalb hat Parlaments-Sprecher John Bercow nun Johnson gewarnt. Wenn Johnson sich nicht an das Gesetz hält, wäre das ein furchtbares Vorbild, sagte Bercow.

Erklärung: Brexit

Brexit ist ein kurzer Name für den Austritt von Großbritannien aus der EU. "Br" steht für Britannien und "exit" ist das englische Wort für "Austritt".

Erklärung: Harter Brexit und geordneter Brexit

Harter Brexit bedeutet, dass Großbritannien die EU ohne Vertrag verlässt. Das kann aber viele Schwierigkeiten für die Wirtschaft in Großbritannien und in der EU geben. Deshalb fürchten sich viele Politiker vor einem harten Brexit.

Großbritannien hat mit der EU noch keinen gültigen Brexit-Vertrag. Denn das britische Parlament stimmte gegen den Brexit-Vertrag. Wenn das Parlament doch noch für den Brexit-Vertrag stimmt, dann gibt es einen geordneten Brexit. Dann gibt es weniger Schwierigkeiten für die Wirtschaft.

Brot ist in Österreich viel teurer als im Durchschnitt der EU

In Österreich ist Brot teurer als in anderen EU-Ländern. Brot kostet in Österreich um 35 Prozent mehr als im Durchschnitt der EU. Damit liegt Österreich an 2. Stelle in der EU. Nur in Dänemark ist Brot noch teurer.

Am billigsten ist Brot in Rumänien, Bulgarien und Polen. Dort kostet Brot nicht einmal halb so viel wie in Österreich. In diesen Ländern sind aber auch die Löhne viel niedriger als in Österreich.

Der ehemalige Judoka Peter Seisenbacher ist nach Wien gebracht worden

Peter Seisenbacher ist ein ehemaliger Judo-Kämpfer. Er gewann 2 Mal Gold bei den Olympischen Spielen. Später arbeitete Seisenbacher als Judo-Trainer. Als Trainer soll er 2 Mädchen sexuell missbraucht haben. Im Jahr 2016 floh Seisenbacher in die Ukraine.

Am 7. September wurde er schließlich an der Grenze zwischen der Ukraine und Polen verhaftet. Seisenbacher wollte mit einem gefälschten Pass von der Ukraine nach Polen kommen. Am Donnerstag ist er nach Wien gebracht worden. Hier droht ihm nun ein Prozess.

Erklärung: Judo

Judo ist eine Sportart aus Japan. Es bedeutet wörtlich übersetzt "sanfter Weg". Dabei kämpfen 2 Personen gegeneinander. Dabei versucht man den Gegner kontrolliert auf den Rücken zu werfen. Judo-Kämpfer werden auch Judoka genannt.

Erklärung: Sexueller Missbrauch

Als sexueller Missbrauch gelten alle sexuellen Handlungen an Menschen, die das gar nicht wollen. Zum Beispiel, wenn ein Mann einer Frau auf den Hintern greift. Eine Vergewaltigung zählt zu den schlimmsten Fällen eines sexuellen Missbrauchs. Sexueller Missbrauch von Kindern ist besonders schlimm, denn meistens können sie sich nicht dagegen wehren.

Mehr als 70.000 Menschen in Japan sind über 100 Jahre alt

In Japan sind zurzeit mehr als 70.000 Menschen 100 Jahre alt oder älter. Als man 1963 anfing die über 100-jährigen in Japan zu zählen, waren es nur 153. Die Zahl der über 100 Jährigen steigt bereits seit Jahrzehnten.

Die Japaner werden weiterhin immer älter. Grund dafür sind die gesunde japanische Küche und Fortschritte in der Medizin. Experten schätzen, dass es in Japan in einigen Jahren mehr als 100.000 Menschen geben wird, die über 100 Jahre alt sind.

Sprachstufe A2:

In Großbritannien streitet man immer mehr um den Brexit

Großbritannien will die EU

am 31. Oktober verlassen.

Premier-Minister Boris Johnson ist

der Chef von der britischen Regierung.

Ihm ist es egal, ob es ein harter Brexit

oder ein geordneter Brexit wird.

Aber das britische Parlament hat

ein Gesetz beschlossen,

das einen harten Brexit verbietet.

Ob sich Johnson an das Gesetz halten wird,

weiß man aber nicht.

John Bercow ist der Sprecher

vom britischen Parlament.

Er hat jetzt Boris Johnson gewarnt.

Johnson soll sich an das Gesetz halten.

Wenn Johnson sich nicht daran hält,

wäre das ein sehr schlechtes Vorbild,

sagte Bercow.

Erklärung: Brexit

Brexit ist ein erfundenes Wort für den

Austritt von Großbritannien aus der EU.

"Br" steht für Britannien.

"exit" ist ein englische Wort

und heißt auf Deutsch "Austritt".

Erklärung: Harter Brexit und geordneter Brexit

Harter Brexit heißt, dass Großbritannien

die EU ohne einen Vertrag verlässt.

Das gibt aber viele Schwierigkeiten

für die Wirtschaft in Großbritannien

und in der EU.

Deshalb fürchten sich viele Politiker

vor einem harten Brexit.

Großbritannien hat mit der EU

noch keinen gültigen Brexit-Vertrag.

Es gibt zwar einen Brexit-Vertrag.

Aber das britische Parlament hat

gegen diesen Vertrag gestimmt.

Wenn das Parlament doch noch

irgendwann für den Brexit-Vertrag stimmt,

dann gibt es einen geordneten Brexit.

Dann gibt es keine Schwierigkeiten

für die Wirtschaft.

In Österreich ist Brot sehr teuer

In Österreich lebt man teurer als

in vielen anderen Ländern von der EU.

Besonders teuer ist in Österreich Brot.

Brot ist in Österreich viel teurer als

in fast allen anderen Ländern von der EU.

Nur in Dänemark kostet Brot

noch mehr als in Österreich.

Am billigsten ist Brot in Rumänien,

in Bulgarien und in Polen.

In diesen Ländern verdienen die Menschen

aber auch viel weniger Geld.

Der geflohene Judoka Peter Seisenbacher ist wieder in Österreich

Der Österreicher Peter Seisenbacher

war früher ein berühmter Judo-Kämpfer.

Er gewann bei den olympischen Spielen

2-mal die Gold-Medaille.

Seisenbacher war später Judo-Trainer.

Als Trainer soll er 2 Mädchen

sexuell missbraucht haben.

Er wurde deshalb in Österreich

vor Gericht angeklagt.

Aber Seisenbacher floh in die Ukraine.

Am 7. September wollte er mit einem falschen

Pass nach Polen fliehen.

Dabei wurde er verhaftet.

Am Donnerstag ist Seisenbacher

nach Österreich gebracht worden.

Nun soll er vor Gericht kommen.

Erklärung: Judo

Judo ist eine Sportart aus Japan.

Es bedeutet "sanfter Weg".

2 Personen kämpfen gegeneinander.

Ziel ist es, den Gegner kontrolliert auf

den Rücken zu werfen.

Judo-Kämpfer nennt man auch Judoka.

Erklärung: Sexueller Missbrauch

Sexueller Missbrauch sind

sexuelle Handlungen an Menschen,

die das gar nicht wollen.

Zum Beispiel, wenn ein Mann

einer Frau auf den Hintern greift.

Vergewaltigung ist ein ganz schlimmer Fall

von sexuellem Missbrauch.

Sexueller Missbrauch von Kindern

ist besonders schlimm, denn Kinder

können sich meistens nicht wehren.

In Japan sind schon mehr als 70.000 Menschen über 100 Jahre alt

Im Land Japan in Asien werden

die Menschen besonders alt.

Dort gibt es mehr als 70.000 Menschen,

die über 100 Jahre alt sind.

Vor rund 60 Jahren gab es in Japan

nur 153 Menschen, die so alt waren.

Die Menschen in Japan werden

weiterhin immer älter werden.

Das liegt am gesunden Essen in Japan.

Außerdem wird die Medizin immer besser.

In einigen Jahren wird es in Japan

über 100.000 Menschen geben,

die älter als 100 Jahre sind.

Das sagen Experten.

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