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MAXTON Mundstück ALMA für B-Klarinette aus synthetischem Kautschuk © MAXTON GmbH
MAXTON Mundstück ALMA für B-Klarinette aus synthetischem Kautschuk © MAXTON GmbH

Partnermeldung

ACR Kooperationspreis: Klarinettensystem für den ultimativen Ton

09.10.2019

Unmittelbare Spielbarkeit, volles Klangvolumen und individuelle Abstimmung, das verspricht das neu entwickelte Klarinettensystem von MAXTON. Die neue Kombination aus Mundstück und Blatt erfüllt sowohl die Bedürfnisse von Amateuren als auch die Anforderungen von Profis, da sie leicht und dauerhaft spielbar ist und gleichzeitig eine ausgezeichnete Tonqualität sowie Intonation aufweist. Die dafür erforderliche Werkstoffkombination hat MAXTON mit Unterstützung des ACR-Instituts OFI entwickelt. Dafür wurden die MAXTON GmbH und das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI) am 8. Oktober mit dem ACR Kooperationspreis 2019 ausgezeichnet.

Spielerinnen und Spieler von Holzblasinstrumenten wie Klarinette und Saxofon können ein Lied davon singen: die perfekte Mundstück-Blatt Kombination zu finden ist schwer und individuelle Anpassung meist unerlässlich. Blatt und Mundstück bilden gemeinsam den tonerzeugenden Teil einer Klarinette. "Schon minimale Veränderungen können große Unterschiede bewirken. Man braucht viel Erfahrung für die perfekte Abstimmung von Mundstück und Blatt, ebenso aber Geduld und Experimentierfreude", erklärt Martin Fluch, Geschäftsführer von MAXTON und selbst Profiklarinettist beim ORF Radiosymphonieorchester Wien. Er hat sich zum Ziel gesetzt, ein neuartiges Klarinettensystem zu schaffen, welches Mundstück und Kunststoffblatt umfasst. Beides sollte in einem breiten Temperatur- und Feuchtigkeitsbereich immer gleich und leicht spielbar sein sowie geringen Blasdruck erfordern. Für die Musikerin und den Musiker sollte sich ein warmes, weiches und dunkles Klangbild (Wiener Klang) ergeben. "Für uns war es außerdem wichtig, großtechnisch produzieren zu können", betont Fluch. Gleich in zwei Forschungsprojekten hat MAXTON zusammen mit dem OFI geforscht, um den idealen Werkstoff für Mundstück und Blatt zu finden.

Revolution am Musikmarkt

Da Mundstück und Blatt eine perfekte Synergie ergeben, zielt MAXTON hier auf eine Revolution am Musikmarkt ab. Besonders die Entscheidung für das Klarinettenblatt ist eine Philosophiefrage: Bisher galt das Holzblatt als erste Wahl, da kein Kunststoff die speziellen Anforderungen an Elastizität und gleichzeitig Steifigkeit erfüllen konnte. Doch nun gibt es eine Alternative. Der neu entwickelte Werkstoff-Compound weist eine sehr hohe Steifigkeit bei gleichzeitig geringer Dichte auf. Das Blatt ist also stabil genug, um sich nicht zu verformen und zugleich elastisch, um dämpfend zu wirken. Diese speziellen Eigenschaften sind der Garant für warme, harmonische Klänge. "Das neue Kunststoffblatt erfüllt alle Anforderungen, die für Musiker entscheidend sind", ist Fluch erfreut.

Der ultimative Klang

Für den besten Klang müssen Mundstück und Blatt eine verlässliche Genauigkeit aufweisen und miteinander harmonieren. Dies ist MAXTON nach einer Entwicklungszeit von mehr als zehn Jahren schließlich gelungen. Es galt, die klangtechnischen Vorteile von Kautschukmundstücken mit den Fertigungseigenschaften und der Formstabilität von Hartkunststoffen zu verbinden. "Für das Mundstück haben wir ein Werkstoffkonzept entwickelt, welches die beiden Faktoren Steifigkeit und Dämpfung bestmöglich vereint. Dieses Konzept sieht einen Matrixwerkstoff mit möglichst hoher Dämpfung vor, der durch Verstärkungsstoffe in Balance gebracht wird, sodass letztendlich ausreichende Steifigkeit bei möglichst hoher Dämpfung gewährleistet wird", erklärt Heinz Haider, Projektleiter und Kunststoffspezialist beim ACR-Institut OFI den langwierigen und komplexen Entwicklungsprozess.

Musik kennt keine Grenzen

Die Mundstücke mit klangvollen Namen wie AMADEUS, ALMA oder GIUSEPPE gibt es nun in allen gängigen Bahnkurven. Zusammen mit den innovativen Kunststoffblättern ermöglichen sie ein perfekt aufeinander abstimmbares System für Böhm, Deutsch und Wien Bohrungen. In dieser Form präsentiert Martin Fluch das innovative MAXTON Klarinettensystem erstmals auf der internationalen Musikmesse in Shanghai am 10. Oktober, anschließend in Nürnberg, Leipzig und Los Angeles.

Rückfragehinweis:
Mag. Rita Kremsner
Öffentlichkeitsarbeit
ACR - Austrian Cooperative Research
Haus der Forschung, Sensengasse 1, 1090 Wien
Tel. 01 219 85 73-12, kremsner@acr.ac.at

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Der ACR Kooperationspreis zeichnet eine erfolgreiche Innovation von einem österreichischen KMU mit einem ACR-Forschungsinstitut aus. Bewertet werden Innovationsgehalt, praktische Anwendbarkeit, wirtschaftlicher Erfolg, Auswirkung auf die Wettbewerbssituation und Beschäftigungseffekte. Die Jury setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern folgender Stellen zusammen: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, KMU Forschung Austria, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Rat für Forschung und Technologieentwicklung, Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer Österreich. Das KMU sowie das beteiligte ACR-Institut erhalten ein Preisgeld in der Höhe von je 2.000 Euro. Zusätzlich erhält das KMU einen Gutschein für einen Sales-check vom Arbeitskreis Vertriebsberatung der Wirtschaftskammer Wien.

ACR - Austrian Cooperative Research ist ein Netzwerk von privaten Forschungsinstituten, die Forschung & Entwicklung für Unternehmen betreiben. Ihr bedarfsorientiertes Angebot richtet sich speziell an KMU, um sie an Innovationen heranzuführen bzw. sie in ihren Innovationsbestrebungen zu unterstützen, ihnen das nötige Know-how zu vermitteln und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Dazu kommen Prüfen, Inspizieren und Zertifizieren sowie Technologietransfer und Wissenstransfer. 2018 erwirtschafteten die ACR-Institute einen Gesamtumsatz von 64 Millionen Euro. www.acr.ac.at

MAXTON GmbH leistet wichtige Forschungsarbeit auf dem Gebiet des Instrumentenbaus und ist spezialisiert auf die Forschung, Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von hochwertigen Holzblasmundstücken. Neben beratendem Verkauf und eigener Reparaturwerkstätte betreibt MAXTON Handel mit Klarinetten, Saxophonen sowie Instrumentenzubehör. Auch im Rahmen von (internationalen) Workshops und Master Classes wird das Expertenwissen gezielt eingesetzt. www.maxton.at

Das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI) ist der Experte für Werkstoffanwendungen und Bauwerkserneuerung und aktiv an der Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Produktlösungen beteiligt. Als größte private Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle Österreichs bietet das OFI seinen Kunden langjähriges interdisziplinäres Experten-Know-how für die Qualitätssicherung von bestehenden sowie die Entwicklung von neuen Produkten und Lösungen. www.ofi.at

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