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FWF versucht, Auswirkungen der Krise für Wissenschafter abzumildern © APA
FWF versucht, Auswirkungen der Krise für Wissenschafter abzumildern © APA

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FWF-Akutförderungen für Corona-relevante Forschung

02.04.2020

Diese Meldung ist Teil einer wöchentlichen Zusammenfassung für den APA-Science-Newsletter Nr. 13/2020 und nicht zwingend tagesaktuell

Der Wissenschaftsfonds FWF bietet mit der neu eingerichteten "Akutförderung SARS-CoV-2" eine "Fast-Track-Schiene" für Corona-relevante Forschung. Der vor allem Grundlagenforschung fördernde Fonds ruft Wissenschafter dazu auf, Projekte zur Erforschung humanitärer Krisen wie Epidemien und Pandemien in den bestehenden FWF-Programmen einzureichen. Diese werden bevorzugt behandelt, teilte der FWF mit.

Konkret werden diese Anträge in ausgewählten Programmen des FWF bevorzugt erfasst und in Begutachtung geschickt, um so eine rasche Förderungsentscheidung innerhalb weniger Wochen zu erhalten. Thematisch passende Einreichungen sind ab 6. April bei den Einzelprojekten, bei internationalen Projekten, im Programm "Klinische Forschung", im Lise-Meitner-Programm sowie bei Erwin-Schrödinger-Auslandsstipendien möglich. Ziel sei es, "möglichst schnell weitere wissenschaftlich hochqualitative Projekte an Forschungsstätten in ganz Österreich anzustoßen und so Kapazitäten und Strukturen auszubauen, die dazu beitragen, die aktuelle sowie mögliche künftige humanitäre Krisen meistern zu können".

Der FWF versucht zudem, die Auswirkungen der Corona-Krise für die Wissenschafter abzumildern. Dazu gibt es geänderte Regelungen etwa bei Einreichungen, Laufzeiten, Kostenerstattung und Reiseabbrüchen.

Service: www.fwf.ac.at/corona

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