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Waldbrandgefahr im Osten stellenweise hoch

07.04.2020

Die Serie von Waldbränden im Osten Österreichs hat sich am Dienstag im niederösterreichischen Föhrenwald fortgesetzt. Vom Mühlviertel in Oberösterreich über weite Teile Niederösterreichs, Wiens, des Burgenlands bis in die Süd- und Oststeiermark herrscht mäßige bis hohe Entzündungsgefahr für Wald- und Flurbrände, geht aus dem Waldbrand-Blog der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien hervor.

Daneben war es im oberen Inntal sowie in Teilen Kärntens und Salzburgs ebenfalls deutlich zu trocken. Sollte die Trockenheit länger anhalten, könnte sich die Lage hinsichtlich massiver Waldbrände verschärfen, hieß es seitens der BOKU.

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wies auf ihrer Internetseite für den 7. und 8. April in Regionen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland die höchste Gefährdungsstufe 4, "extrem" aus. In diesen roten Zonen kann ein einzelner Funken einen Waldbrand entfachen.

In den vergangenen Tagen traten laut BOKU mehr als zehn Waldbrände auf. Außerdem gab es einen Schilfbrand im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel "mit rekordverdächtigen Ausmaßen", hieß es in dem Blog. In Summe wurden sieben Quadratkilometer (700 Hektar) Schilf ein Raub der Flammen. Damit habe es sich "vermutlich um den flächengrößten Vegetationsbrand in Österreich seit mehr als 20 Jahren" gehandelt.

Service: https://fireblog.boku.ac.at/

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