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Schmidt war 2019 für den "Hedy Lamarr Preis" der Stadt Wien nominiert © VRVis
Schmidt war 2019 für den "Hedy Lamarr Preis" der Stadt Wien nominiert © VRVis

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Johanna Schmidt wird neue Leiterin des Forschungsbereichs Visual Analytics am VRVis

02.07.2020

Mit 1. Juli 2020 übernimmt Johanna Schmidt die Leitung der Visual Analytics-Forschungsgruppe sowie der gleichnamigen Area. Die promovierte Visualisierungsexpertin, die bereits seit Frühling 2019 am VRVis tätig ist und seither etliche Projekte geleitet und Forschungslösungen implementiert hat, übernimmt die Aufgabe vom langjährigen Forschungsgruppen-Leiter Harald Piringer, der fortan als Geschäftsführer des im Juni 2020 mit VRVis gemeinsam gegründeten Spinoffs Visplore GmbH tätig sein wird. Dieses Spinoff wird zukünftig die kommerzielle Weiterentwicklung und Vermarktung der gleichnamigen Software zur raschen Gewinnung neuer Erkenntnisse aus großen Mengen von Mess- und Simulationsdaten übernehmen.

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung und werde meine Aufgabe bestmöglich erfüllen“, sagt Johanna Schmidt, die die Forschungsarbeit der Visual Analytics-Gruppe, die in den vergangenen Jahren bereits mit etlichen Partnern u.a. in den Bereichen Industrie, Energiewirtschaft, Produktentwicklung oder Gesundheitswesen höchst erfolgreich kollaboriert haben, in den kommenden Jahren noch breiter aufstellen möchte: „Wir haben durch unsere langjährige Kooperation mit Partnern aus den verschiedensten Anwendungsfeldern am VRVis ein enormes Know-how in der Arbeit mit zeitabhängigen Daten gesammelt. Zeitseriendaten gewinnen in vielen weiteren Bereichen, wie zum Beispiel in der Klimaforschung, immer mehr an Bedeutung, wo wir zukünftig auch verstärkt an web-basierten Ansätzen zur Datenanalyse forschen möchten.“

Von Anfang an war für die Informatikerin, die 2019 für den „Hedy Lamarr Preis“ der Stadt Wien nominiert war, neben ihrem wissenschaftlichen Engagement in der Grundlagenforschung im Bereich Visualisierung anwendungsorientierte Forschung von größtem Interesse: „Hier begegnet man als Forschende ganz realen und aktuellen Herausforderungen, z.B. aus der Wirtschaft, und kann mit den Lösungen, die man dabei entwickelt, Menschen konkrete Hilfestellungen anbieten.“

Den Menschen bzw. den Nutzen von Visual Analytics für den Menschen möchte Johanna Schmidt in den kommenden Jahren u.a. im Forschungsschwerpunkt „Data Literacy“ noch mehr in den Fokus rücken. „Daten richtig verstehen und interpretieren zu können, wird in Zukunft von immer noch größerer Bedeutung werden. Deshalb wollen wir besser verstehen, wie Menschen Daten und Visualisierungen lesen und interpretieren – um die Darstellung und Verständlichkeit weiter zu optimieren“, so Schmidt.

Bereits seit einigen Jahren vermittelt sie im Rahmen ihrer Vorlesung „Visual Data Science“ an der TU Wien, wie wichtig State-of-the-Art-Visualisierungen für die Arbeit von Data Scientists sind. Diese Lehrtätigkeit wird Johanna Schmidt auch als Area- und Forschungsgruppenleiterin weiterführen. Diese Lehrtätigkeit wird sie auch als Area- und Forschungsgruppenleiterin weiterführen. Nicht zuletzt, weil ihr die Förderung von Nachwuchsforschenden sowie die Betreuung von Bachelor- und Masterstudierenden sowie deren Involvierung in anwendungsorientierte Forschungsprojekte große Anliegen sind. Besonders hervorzuheben ist dabei ihr Engagement für junge Forscherinnen, beispielsweise als Mitbegründerin der Österreich-Sektion von IEEE Women in Engineering.

Weitere Infos: www.vrvis.at

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