Politik & Wirtschaft

Nachrichten leicht verständlich vom 29. Juli 2020

29.07.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Die Kurzarbeit wird verlängert

Derzeit sind in Österreich fast 475.000 Menschen in Kurzarbeit. Die Kurzarbeit geht aber nur noch bis Ende September. Nun hat die Regierung beschlossen, die Kurzarbeit noch einmal für 6 Monate zu verlängern.

Die Arbeitnehmer bekommen weiterhin 80 bis 90 Prozent von ihrem Gehalt. Aber es wird die sogenannte Mindest-Arbeitszeit erhöht. In Zukunft müssen Kurzarbeiter nicht nur 10 Prozent sondern mindestens 30 Prozent der vollen Arbeitszeit arbeiten. Damit will man unter anderem Missbrauch verhindern, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Erklärung: Kurzarbeit

Die Kurzarbeit soll Firmen und ihren Mitarbeitern helfen. Bei der Kurzarbeit arbeiten die Mitarbeiter weniger. Ihr Geld bekommen sie dabei vom Staat und nicht von den Firmen. Das hilft den Firmen, weil sie viel Geld sparen. Sie müssen ihre Mitarbeiter dann nicht kündigen.

Unwetter-Schäden in vielen Teilen Österreichs

Am Dienstagabend hat es in vielen Teilen von Österreich starke Unwetter gegeben. Heftiger Wind und sehr starker Regen richteten große Schäden an. Außerdem gab es Gewitter und Hagel. Durch die Unwetter wurden Straßen und Keller überflutet, Dächer wurden abgedeckt und Bäume stürzten um. Hagel richtete in der Landwirtschaft große Schäden an.

Zahlreiche Feuerwehren waren im Einsatz. Sie mussten Keller auspumpen und Straßen von umgestürzten Bäumen befreien. Einige Straßen mussten komplett gesperrt werden.

Dienstag war der bisher heißeste Tag des Jahres

Der Dienstag war in Österreich der bisher heißeste Tag in diesem Jahr. In der Wiener Innenstadt wurden an der Wetterstation der ZAMG 37,2 Grad gemessen. Ähnlich heiß war es in Innsbruck, in Hohenau in Niederösterreich und in Wien Donaufeld. Dort hatte es jeweils 36,3 Grad.

Bei rund 200 der insgesamt 280 Wetterstationen der ZAMG wurden am Dienstag mehr als 30 Grad gemessen. Kühler war es nur in den Bergen. Auf dem Sonnblick hatte es auf 3.109 Metern nur 10,7 Grad.

Erklärung: ZAMG

ZAMG ist die Abkürzung für "Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik". Die ZAMG ist unter anderem für die Wettervorhersage zuständig. Sie ist eine österreichische Behörde und wurde im Jahr 1851 gegründet. Damit ist sie der älteste staatliche Wetterdienst der Welt.

Kinder in Niederösterreich und Kärnten von Hunden gebissen

Am Dienstag sind in Österreich 2 Kinder von Hunden gebissen und dabei schwer verletzt worden. In Niederösterreich wurde ein Bub vom Hund der Familie ins Gesicht gebissen. Der 6-Jährige wurde schwer verletzt. Laut Polizei griff der Bub im Garten nach dem Hundefutter. Dabei kam es zu der Attacke.

In Kärnten wurde ein 13-jähriger Bub aus Deutschland vom Hund der Familie in den Kopf gebissen. Der Hund war laut Polizei angekettet.

Sprachstufe A2:

In Österreich gibt es die Kurz-Arbeit noch länger

In Österreich sind derzeit

viele Menschen in Kurz-Arbeit.

Es gibt die Kurz-Arbeit aber

nur noch bis Ende September.

Danach könnten viele Kurz-Arbeiter

aber arbeitslos werden.

Das will die Regierung verhindern.

Deshalb verlängert sie die Kurz-Arbeit

für weitere 6 Monate.

Das hat der Bundeskanzler

Sebastian Kurz gesagt.

Die Menschen in Kurz-Arbeit bekommen

ab Oktober genau so viel Geld wie jetzt.

Dafür müssen sie aber mehr arbeiten,

nämlich mindestens rund ein Drittel

von der normalen Arbeits-Zeit.

Erklärung: Kurz-Arbeit

Die Kurz-Arbeit gibt es, damit nicht

noch mehr Menschen ihre Arbeit verlieren.

Bei der Kurz-Arbeit behalten

die Menschen ihre Arbeit.

Sie arbeiten aber weniger als sonst.

Ihr Geld bekommen sie aber nicht mehr

von den Firmen, sondern vom Staat.

Die Firmen sparen dadurch viel Geld und

müssen ihre Mitarbeiter nicht entlassen.

Starke Unwetter richteten in Österreich große Schäden an

In Österreich hat es am Dienstag

am Abend starke Unwetter gegeben.

Es stürmte und regnete sehr stark.

Außerdem gab es Gewitter und Hagel.

Das Unwetter richtete große Schäden an.

Straßen und Keller wurden überflutet.

Dächer wurden abgedeckt und

Bäume stürzten um.

Hagel richtete in der Land-Wirtschaft

große Schäden an.

Sehr viele Feuerwehr-Leute

waren im Einsatz.

Sie mussten Keller auspumpen und

Straßen frei machen.

Einige Straßen mussten

komplett gesperrt werden.

Am Dienstag war heuer der bisher heißeste Tag

Der Dienstag war in Österreich der

bisher heißeste Tag in diesem Jahr.

In der Innenstadt in Wien

hat man 37,2 Grad gemessen.

In der Stadt Innsbruck in Tirol und

im Ort Hohenau in Niederösterreich

war es fast genauso heiß.

Dort hatte es 36,3 Grad.

In den meisten Gegenden von Österreich

hatte es mehr als 30 Grad.

Nur auf den Bergen war es kühler.

Der Berg Sonnblick ist

rund 3.100 Meter hoch.

Dort oben hatte es nur 10,7 Grad.

2 Kinder wurden von Hunden gebissen und schwer verletzt

Am Dienstag sind in Österreich 2 Kinder

von Hunden gebissen worden.

Sie wurden dabei schwer verletzt.

In Niederösterreich wurde ein Bub

vom Hund der Familie ins Gesicht gebissen.

Laut Polizei war der 6-Jährige im Garten.

Dort griff er nach dem Hunde-Futter.

Dabei wurde er vom Hund gebissen.

In Kärnten wurde ein 13-jähriger Bub vom

Hund der Familie in den Kopf gebissen.

Der Hund war laut Polizei angekettet.

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