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Fokus auf personifizierte Anforderungen der Kunden © APA (Techt)/HKT
Fokus auf personifizierte Anforderungen der Kunden © APA (Techt)/HKT

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Steirische "Quetschn" wird digital weiterentwickelt

28.08.2020

Diese Meldung ist Teil einer wöchentlichen Zusammenfassung für den APA-Science-Newsletter Nr. 30/2020 und nicht zwingend tagesaktuell

Die Steirische "Quetschn" will die Schmidt Harmonikaerzeugung GmbH aus Weinitzen bei Graz weiterentwickeln. Die Firma plant, u.a. mit Hilfe neuer, auch digitaler Fertigungsverfahren die Instrumente zu individualisieren. Das ist eines von acht Projekten, die in der aktuellen Antragsrunde des Förderprogramms COIN mit insgesamt 3,5 Mio. Euro gefördert werden, teilte das Wirtschaftsministerium mit.

Derzeit werden die Instrumente großteils in traditioneller, konventioneller Arbeitsweise hergestellt, die Möglichkeiten neuer Materialien, Fertigungsverfahren und Digitalisierung, wie etwa additive Verfahren, also 3D-Druck, werden noch kaum eingesetzt. In dem Projekt sollen das Instrument und die Fertigungstechnologien dafür technisch weiterentwickelt werden, mit einem starken Fokus auf die unterschiedlichen und personifizierten Anforderungen der Kunden.

Das von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG abgewickelte Programm COIN zielt darauf ab, die Forschungs- und Innovationstätigkeit von Unternehmen, vor allem von KMU, zu stimulieren und zu erhöhen. Durch den Aufbau von Netzwerken mit mehreren Partnern sollen innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt werden.

Projekte von Wien bis Vorarlberg

Die acht geförderten Projekte verteilen sich auf Wien (drei Projekte), die Steiermark (2), Niederösterreich (2) und Vorarlberg (1). Insgesamt sind 65 Partner an den Vorhaben beteiligt, das Gros davon weitere Unternehmen, sowie Unis, Fachhochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen.

In den aktuell geförderten Projekten sollen u.a. nachhaltige und innovative algenbasierte Lebensmittel (BEST - Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH), eine Frühdiagnose von Demenz mittels KI-basierter Analyse der Gehirnaktivität während kognitiver Tests (AIT Austrian Institute of Technology GmbH), regenerative, rezyklierbare, regionale und resiliente Komponenten im Hochbau (Technische Universität Wien) oder ein Massageroboter (KEIKO GmbH) entwickelt werden.

Service: www.ffg.at/coin

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