Politik & Wirtschaft

Nachrichten leicht verständlich vom 15. September 2020

15.09.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Corona-Ampel steht in Wien auf Orange

In Österreich haben sich wieder mehr Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt. Aus diesem Grund wurde für einige Regionen die Corona-Ampel auf Orange geschaltet. Betroffen sind Wien, Innsbruck, Kufstein, Dornbirn, Bludenz, Mödling und Neunkirchen.

Orange bedeutet nicht, dass man strengere Regeln befolgen muss. So ist es eben nicht geplant, dass die Kinder wieder von daheim aus für die Schule arbeiten sollen. Orange bedeutet nur, dass die Leute in diesen Regionen noch viel vorsichtiger sein müssen, um sich nicht mit dem Corona-Virus anzustecken.

Verhältnismäßig sicher vor Corona lässt es sich noch in Salzburg, Kärnten und Burgenland leben. Dort sind noch alle Regionen grün. In Oberösterreich hingegen zeigt die Corona-Ampel zum großen Teil Gelb.

Erklärung: Corona-Ampel

Die Corona-Ampel ist keine echte Straßen-Ampel, sondern ein Bewertungs-System für die Regionen in Österreich. Sie besteht aus 4 Farben: Grün, Gelb, Orange und Rot. Grün bedeutet niedriges Corona-Risiko, Rot bedeutet sehr hohes Corona-Risiko.

Unterschied der Pension-Höhe zwischen Männern und Frauen immer größer

Männer bekommen höhere Pensionen als Frauen. Der Unterschied ist sogar größer geworden. Im Jahr 2019 bekamen Frauen durchschnittlich 1.171 Euro Pension, Männer 1.769 Euro. Heuer bekommen Frauen durchschnittlich 1.219 Euro, Männer aber 2.039 Euro. Das ist ein Unterschied von 67 Prozent.

Ein Grund für den Unterschied bei Männern und Frauen ist das höhere Pensionsantritts-Alter. Frauen gehen mit 60 in Pension. Männer erst mit 65 Jahren. Dadurch haben Männer längere Versicherungs-Zeiten. Außerdem verdienen Männer immer noch mehr als Frauen.

Arbeitslosigkeit in Österreich leicht gesunken

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist leicht zurückgegangen. Derzeit sind 403.961 Menschen arbeitslos, das sind um rund 5.000 weniger als in der Vorwoche. Immer noch gibt es aber 77.500 mehr Arbeitslose als vor einem Jahr. Das hat Arbeitsministerin Christine Aschbacher bekanntgegeben.

Auch die Zahl der Kurzarbeiter ist gesunken. Derzeit sind rund 389.000 Menschen in Kurzarbeit, das sind 11.000 weniger als vor einer Woche. Aschbacher rechnet aber damit, dass die Arbeitslosigkeit im Herbst und Winter wieder steigen wird, so wie jedes Jahr.

Erklärung: Kurzarbeit

Die Kurzarbeit soll Firmen und ihren Mitarbeitern helfen. Bei der Kurzarbeit arbeiten die Mitarbeiter weniger. Ihr Geld bekommen sie dabei vom Staat und nicht von den Firmen. Das hilft den Firmen, weil sie viel Geld sparen. Sie müssen ihre Mitarbeiter dann nicht kündigen.

Zoll nahm Schmugglern 781 Barren Gold und Silber ab

Im August haben Zollbeamte beim Grenzübergang von Liechtenstein nach Vorarlberg einen Schmuggelversuch verhindert. Die Beamten fanden im Auto einer tschechische Familie 781 Barren Gold und Silber. Die Barren hatten einen Wert von insgesamt 700.000 Euro.

Beim Zoll gab die Familie an, nur 4.000 Euro dabei zu haben. Bei der Kontrolle des Autos fanden die Zollbeamten 3 Aluminium Koffer, in denen die Goldbarren und Silberbarren waren. Wer in die EU einreisen will, muss mitgebrachtes Geld und Edelmetalle wie Gold und Silber angeben, wenn der Wert 10.000 Euro oder mehr ist.

Sprachstufe A2:

In Wien zeigt die Corona-Ampel orange

In Österreich haben sich wieder mehr

Menschen mit Corona angesteckt.

Aus diesem Grund wurde die Corona-Ampel

neu geschaltet.

Für Wien, Innsbruck, Kufstein, Dornbirn,

Bludenz, Mödling und Neunkirchen steht

die Corona-Ampel auf Orange.

Vorher stand die Ampel zum Beispiel

in Wien auf Gelb.

Orange bedeutet nicht,

dass jetzt strengere Regeln gelten.

So können die Schüler noch immer

zur Schule gehen.

Sie müssen nicht zuhause bleiben

und von dort aus für die Schule arbeiten.

Orange bedeutet nur, dass die Leute

in diesen Regionen

viel vorsichtiger sein müssen.

Ziemlich sicher vor Corona ist man in

Salzburg, Kärnten und im Burgenland.

Dort zeigt die Ampel noch Grün.

In Oberösterreich ist die

Corona-Ampel großteils auf Gelb.

Erklärung: Corona-Ampel

In Österreich gibt es die Corona-Ampel.

Das ist keine echte Ampel

wie auf der Straße.

Die Corona-Ampel soll nur anzeigen,

ob eine Gegend sicher ist oder nicht.

Die Ampel hat 4 Farben: Grün, Gelb,

Orange und Rot.

Grün heißt, das Corona-Risiko ist

in einer Gegend niedrig.

Rot heißt, das Risiko ist sehr hoch.

Männer bekommen immer höhere Pensionen als Frauen

Männer bekommen mehr Pension als Frauen.

Und der Unterschied wird immer größer.

Im Jahr 2019 bekamen Männer

im Durchschnitt rund 50 Prozent

höhere Pensionen als Frauen.

Heuer bekommen Männer schon

67 Prozent mehr Pension als Frauen.

Frauen dürfen mit 60 Jahren

in Pension gehen.

Männer dürfen erst mit

65 Jahren in Pension gehen.

Männer zahlen also länger in die

Pensions-Versicherung ein.

Dadurch bekommen sie dann

in der Pension mehr Geld.

Außerdem verdienen Männer

immer noch mehr Geld als Frauen.

Sie zahlen deshalb mehr Geld

in die Pensions-Versicherung ein.

Auch deshalb bekommen sie

höhere Pensionen.

In Österreich sind weniger Menschen arbeitslos

In Österreich gibt es nun etwas weniger

Arbeitslose als noch vor einer Woche.

Derzeit sind rund 404.000 Menschen

ohne Arbeit.

Das sind um rund 5.000 weniger

als in der vergangenen Woche.

Das hat die Arbeits-Ministerin

Christine Aschbacher gesagt.

Es gibt jetzt auch weniger Kurz-Arbeiter.

Derzeit sind in Österreich rund

390.000 Menschen in Kurz-Arbeit.

Das sind 11.000 weniger

als vor einer Woche.

Erklärung: Kurz-Arbeit

Die Kurz-Arbeit gibt es, damit nicht

noch mehr Menschen ihre Arbeit verlieren.

Bei der Kurz-Arbeit behalten

die Menschen ihre Arbeit.

Sie arbeiten aber weniger als sonst.

Ihr Geld bekommen sie aber nicht mehr

von den Firmen, sondern vom Staat.

Die Firmen sparen dadurch viel Geld und

müssen ihre Mitarbeiter nicht entlassen.

Der österreichische Zoll hat Schmuggler von Gold und Silber erwischt

Im August soll eine tschechische Familie

unerlaubt Gold und Silber

transportiert haben.

Sie wurden vom Zoll vom

Bundesland Vorarlberg erwischt.

Die Familie hatte 781 Stück Gold

und Silber dabei und wollte von

Liechtenstein nach Österreich einreisen.

Das Gold und Silber ist 700.000 Euro wert.

Wenn man in der EU einreist,

muss man einige Gesetze einhalten.

Zum Beispiel darf man Geld, Gold

und Silber nur bis zu einem

bestimmten Wert mitnehmen.

Ab einem Wert von 10.000 Euro

muss man offiziell melden,

wie viel man dabei hat.

Das hat die tschechische Familie

aber nicht getan.

STICHWÖRTER
Wien  |
Weitere Meldungen aus Politik & Wirtschaft
APA
Partnermeldung