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Mehr zum Thema / Anna Riedler / Donnerstag 03.03.22

Höhen­flug und Höllentrip

Was, wenn aus dem dro­gen­in­du­zier­ten Höhen­flug ein Höl­len­trip wird? APA-Sci­ence hat mit Exper­ten über die Schat­ten­sei­ten des Kon­sums psy­che­de­li­scher Dro­gen, über Abhän­gig­keit, Sucht­hil­fe und Prä­ven­ti­on gespro­chen. Fazit: Psy­che­de­li­ka soll­ten weder ver­teu­felt, noch ver­harm­lost, son­dern als Werk­zeu­ge gezielt ein­ge­setzt werden. 
Foto: Psy­Ca­re Austria Die NGO Psy­Ca­re bie­tet Hil­fe­stel­lung für Fäl­le, die aus dem Ruder lau­fen – ohne zu urteilen

Psy­che­de­li­sche Dro­gen, so heißt es, machen nicht abhän­gig. Das ist aber nicht ganz kor­rekt. Denn obwohl es tat­säch­lich nicht zu einer kör­per­li­chen Abhän­gig­keit wie bei­spiels­wei­se bei Alko­hol, Niko­tin oder Hero­in kommt, kön­nen psy­che­de­li­sche Sub­stan­zen sehr wohl psy­chisch abhän­gig machen, weiß Mar­le­ne Rupp, Grün­de­rin von Psy­Ca­re Aus­tria und der Psy­che­de­lic Socie­ty Vien­na. „Immer dann, wenn ich etwas Schö­nes erfah­re, will ich es wie­der. Wenn ich die­ses Schö­ne in mei­nem nor­ma­len Leben nicht her­stel­len kann, besteht das Risi­ko einer Sucht, selbst wenn die Sub­stanz an sich nicht süch­tig machend ist.“

Es sei die Fas­zi­na­ti­on für die wahr­ge­nom­me­ne Selbst­er­fah­rung, for­mu­liert Kurt Fellö­cker, Lei­ter der Stu­di­en­gän­ge „Men­tal Health“ sowie „Sucht­be­ra­tung und Prä­ven­ti­on“ der Fach­hoch­schu­le St. Pöl­ten, die gerin­ge Gefahr einer psy­chi­schen Abhän­gig­keit. Grö­ßer sei dage­gen die Ver­gif­tungs­ge­fahr. Denn dadurch, dass die meis­ten psy­che­de­li­schen Sub­stan­zen nicht im Labor unter medi­zi­ni­scher Auf­sicht her­ge­stellt wer­den, gebe es einer­seits kei­ne Qua­li­täts­kon­trol­len, ande­rer­seits sei der Wirk­stoff­ge­halt (bei­spiels­wei­se von Schwam­merl zu Schwam­merl) sehr unterschiedlich.

Psy­cho­se durch Psychedelika

Auch die Gefahr einer dro­gen­in­du­zier­ten Psy­cho­se und einer Fol­ge­er­kran­kung wie bei­spiels­wei­se Schi­zo­phre­nie besteht – und das bereits nach einem ein­zi­gen Rausch. Wer­den die­se psy­chi­schen Erkran­kun­gen nicht recht­zei­tig behan­delt, kön­nen sie irrever­si­bel und dau­er­haft wer­den. Eine beson­ders wich­ti­ge Rol­le käme hier den Ange­hö­ri­gen zu, erin­nert sich Fellö­cker an einen Fall, wo sich Eltern an ihn gewandt hat­ten, weil ihr Sohn Pro­ble­me mit psy­cho­ak­ti­ven Sub­stan­zen hatte.

„Der Sohn kon­su­mier­te stark, hat mit dem Stu­die­ren auf­ge­hört, kam nicht mehr aus der Woh­nung raus und bedroh­te sei­ne Geschwis­ter. Die Eltern waren ver­zwei­felt. Ich habe mit ihm Kon­takt auf­ge­nom­men ‑das war nicht ganz leicht- und es hat sich her­aus­ge­stellt, dass das Pro­blem schon nicht mehr der Kon­sum der Sub­stan­zen war, son­dern dass es in Rich­tung einer Schi­zo­phre­nie ging. Über vie­le Jah­re beglei­te­te die­se Erkran­kung den Betrof­fe­nen und mach­te das Leben sehr schwie­rig. Mit medi­zi­ni­schen Mit­teln und Medi­ka­men­ten, Psy­cho­the­ra­pie und kur­zen Kran­ken­haus­auf­ent­hal­ten ist es gelun­gen, die Erkran­kung eini­ger­ma­ßen wie­der in den Griff zu krie­gen“ – und das sei den Bemü­hun­gen der Eltern zu ver­den­ken. Oft sei­en Eltern aber mit der Situa­ti­on über­for­dert und zögen sich in die Hilf­lo­sig­keit zurück – oder unter­stüt­zen das Kon­sum­ver­hal­ten sogar. „Bei­des führt dazu, dass der Kon­sum auf­recht und die psy­chi­sche Erkran­kung unbe­han­delt blei­ben, und das führt dazu, dass es fast unbe­han­del­bar wird.“

Zuge­ge­ben, vie­le Men­schen sind es nicht, die Psy­che­de­li­ka kon­su­mie­ren, und noch viel klei­ner ist die Zahl der Fäl­le, die schief lau­fen. Fellö­cker geht von cir­ca drei Pro­zent der Jugend­li­chen bis 25 Jah­re aus, die als Frei­zeit­kon­su­men­ten gel­ten könn­ten. Von Sucht sei hier in den meis­ten Fäl­len kei­ne Rede. Pro­ble­ma­ti­schen Kon­sum sieht er bei weni­ger als zehn Pro­zent die­ser Konsumenten.

PSY­CA­RE AUSTRIA

 

Die NGO Psy­Ca­re Aus­tria unter­stützt Men­schen bei her­aus­for­dern­den dro­gen­be­zo­ge­nen Erfah­run­gen. Einer­seits bie­ten Mit­ar­bei­ter auf Fes­ti­vals, von denen bekannt ist, dass psy­che­de­li­sche Sub­stan­zen kon­su­miert wer­den, in einem eige­nen Zelt Unter­stüt­zung und aku­te Hil­fe bei aus dem Ruder gelau­fe­nen Trips. Auf der ande­ren Sei­te ver­an­stal­ten sie soge­nann­te „Psy­che­de­lic Inte­gra­ti­on Cir­cles“, bei denen es dar­um geht, die guten wie auch die schlech­ten Erfah­run­gen zu ver­ar­bei­ten und in den All­tag zu überführen. 

Eine Dro­ge kommt sel­ten allein

Neben die­sen län­ger­fris­ti­gen nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen sind es vor allem soge­nann­te Bad Trips, die es zu ver­mei­den gilt. Drei Fak­to­ren sind dafür ent­schei­dend: Dosie­rung, Set­ting und Misch­kon­sum. „Dosis und Set­ting spie­len immer zusam­men“, so Rupp. „Je unsi­che­rer das Set­ting ist, des­to gerin­ger muss die Dosis sein, damit die Erfah­rung noch gehal­ten wer­den kann.“ Also: Eine nor­ma­le Men­ge einer Sub­stanz in einem schlech­ten Set­ting kann genau­so fatal sein wie eine zu hohe Men­ge in einem guten Set­ting. Beson­ders pro­ble­ma­tisch sei aber der Misch­kon­sum, das hat Rupp wäh­rend ihrer Arbeit für Psy­Ca­re Aus­tria (sie­he Info­kas­ten) auf Fes­ti­vals oft erlebt. „Bei Fäl­len, die rich­tig eska­liert sind, hat­ten wir immer Misch­kon­sum und sehr häu­fig auch Schlaf­man­gel.“ Dabei sei es egal, ob Psy­che­de­li­ka mit­ein­an­der oder mit ande­ren Dro­gen gemischt wür­den, denkt Rupp an einen Fall zurück: „Das war LSD mit Ket­amin, Alko­hol, Koka­in und viel zu wenig Schlaf. Das war von allen Fäl­len der, der am meis­ten eska­liert ist – wo die Poli­zei kom­men muss­te, weil die Per­son gewalt­tä­tig wur­de. Die meis­ten Per­so­nen, die zu uns ins Psy­ca­re Zelt kom­men, ver­hal­ten sich aber eher fried­lich und sind dank­bar, dass jemand für sie da ist und sie Sicher­heit fin­den“, betont sie.

Gut kom­bi­niert

 

Wie bei so vie­len Din­gen sei hier Auf­klä­rung beson­ders wich­tig. „Es wäre gut, wenn die Kon­su­men­ten wüss­ten, wel­che Sub­stan­zen mit­ein­an­der ver­träg­lich sind“, ver­weist Rupp auf Harm Reduc­tion Charts, in denen die Risi­ken und Syn­er­gie­ef­fek­te von Dro­gen­kom­bi­na­tio­nen dar­ge­stellt werden.

Wir von Psy­Ca­re sind nicht in der Posi­ti­on, Din­ge für rich­tig oder falsch zu hal­ten, son­dern wir stel­len Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung und sind für die Fäl­le da, die aus dem Ruder laufen.“ Mar­le­ne Rupp

Aller­dings, so Rupp, müs­se man das Wort „Syn­er­gie“ mit Vor­sicht genie­ßen. „Misch­kon­sum birgt lei­der häu­fig Risi­ken, und sei es ledig­lich eine schlech­te­re Kon­trol­le über die Dosie­rung.“ Für Men­schen, die den­noch mischen wol­len, sei­en sol­che Charts aber wich­tig. „Es gibt näm­lich durch­aus Fäl­le, in denen Kon­su­men­ten bewusst und absicht­lich kom­bi­nie­ren, wie bei­spiels­wei­se beim “Can­dy­flip”, wo LSD mit MDMA kom­bi­niert wer­den, um eine ganz bestimm­te Wir­kung zu erzie­len. Dabei wird aller­dings meis­tens die Dosis redu­ziert. Es gibt aber auch Leu­te, die auf Fes­ti­vals fah­ren mit dem Vor­satz, sich die nächs­ten fünf Tage „zu ver­nich­ten“ – die wis­sen wahr­schein­lich, dass sich die Sub­stan­zen nicht opti­mal mit­ein­an­der ver­tra­gen, und machen es trotz­dem. Wir von Psy­Ca­re sind nicht in der Posi­ti­on, Din­ge für rich­tig oder falsch zu hal­ten, son­dern wir stel­len Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung und sind für die Fäl­le da, die aus dem Ruder laufen.“

Recht­li­che Fol­gen wer­den unterschätzt

Bei vie­len Jugend­li­chen wür­den zwei Extre­me auf­ein­an­der pral­len, so Fellö­cker. Zu der Fehl­ein­schät­zung, dass Sub­stan­zen harm­los sei­en, nur weil man sie im Gar­ten oder auch in der Küche fin­det (bei­spiels­wei­se Mus­kat­nuss), kom­me dann häu­fig noch, dass die recht­li­chen Fol­gen unter­schätzt wür­den. „Egal, wie man dazu steht: Es ist ille­gal. Das ist bei den jun­gen Men­schen nicht unbe­dingt in den Köp­fen ver­an­kert. Die recht­li­chen Fol­gen, wenn man erwischt wird, sind gra­vie­rend und wer­den von vie­len unterschätzt.“

Ille­gal ist dabei nicht die Sub­stanz an sich (weder das Schwam­merl, noch die Trich­ter­win­de oder die Mus­kat­nuss). Wie bei Can­na­bis macht man sich straf­bar, sobald man die­se ern­tet, trock­net oder sonst wie zum Kon­sum wei­ter­ver­ar­bei­tet. Hier wür­de er sich eine dif­fe­ren­zier­te­re Sicht­wei­se wün­schen, denn: „In der Geschich­te hat sich gezeigt, dass Pro­hi­bi­ti­on nicht so gut wirkt. Das heißt nicht, dass ich eine Frei­ga­be möch­te. Dif­fe­ren­zier­ter Umgang meint, dass man sich genaue Rege­lun­gen außer­halb des Straf­rechts über­legt und die Prä­ven­ti­on deut­lich ver­stärkt.“  (Anm.: mehr Infor­ma­tio­nen zur recht­li­chen Lage fin­den Sie im Gast­bei­trag Trip­pen ohne Über­wa­chung und Stra­fen?)

Uni­ver­sel­le Prä­ven­ti­on wie­der­um sei aber nicht so leicht mach­bar, gab er zu. „Wenn man zu sehr auf die jewei­li­ge Sub­stanz ein­geht, gibt man den Jugend­li­chen qua­si erst die Idee, sie zu kon­su­mie­ren. Wenn ich ihnen bei­spiels­wei­se sage, wie sie Mus­kat­nuss ver­ar­bei­ten müs­sen, damit sie einen Rausch krie­gen, fin­den sie es viel­leicht plötz­lich inter­es­sant und fan­gen an zu schau­en, was in der Küche noch so herumsteht.“

Dass es für Psy­che­de­li­ka so gut wie kei­ne Anlauf­stel­len gibt, war ein Grund, war­um wir Psy­Ca­re Aus­tria gegrün­det haben Mar­le­ne Rupp

Zu wenig Prä­ven­ti­on, zu weni­ge Zahlen

Was die Prä­ven­ti­on und Sucht­hil­fe bei Psy­che­de­li­ka angeht, sei Öster­reich nicht gut auf­ge­stellt, sind sich die Exper­ten einig. „Dass es für Psy­che­de­li­ka so gut wie kei­ne Anlauf­stel­len gibt, war ein Grund, war­um wir Psy­Ca­re Aus­tria gegrün­det haben“, so Rupp. Vor vie­len Jahr­zehn­ten hat­te sie selbst ein­mal eine Erfah­rung mit einer der­ar­ti­gen Sub­stanz, „die mein Leben sehr stark geprägt hat – nicht zum Bes­se­ren, son­dern so, dass sich eine Kri­se mani­fes­tier­te. Und was ich damals nicht hat­te, war eine adäqua­te Inte­gra­ti­on die­ser Erfah­rung.“ Erst Jahr­zehn­te spä­ter begann sie, das Gan­ze wis­sen­schaft­lich auf­zu­rol­len und zu bear­bei­ten. „Das ist für mich ein ent­schei­den­der Fak­tor, war­um ich die­se Arbeit mache: Das, was ich damals nicht hat­te, möch­te ich ande­ren geben.“ Denn sowohl nega­ti­ve als auch posi­ti­ve Erfah­run­gen gel­te es im Anschluss eines Trips zu bear­bei­ten, um neue Denk- und Hand­lungs­mus­ter zu ent­wi­ckeln, beängs­ti­gen­de Gedan­ken zu ver­ar­bei­ten – oder, um nicht in eine Sucht­spi­ra­le zu geraten.

„Die wenigs­ten Kli­en­tIn­nen kom­men zu uns über das Sucht­hil­fe-Netz­werk, die schla­gen dort meis­tens nicht auf. Und die, die dort auf­schla­gen, kon­su­mie­ren meist noch ande­re Sub­stan­zen, wes­we­gen sie dann dort behan­delt wer­den. Ich glau­be, es gibt ein­fach zu weni­ge Kon­su­men­ten und Kon­su­men­tin­nen und zu weni­ge Kon­sum­mus­ter, die so pro­ble­ma­tisch sind, dass sie in der Sucht­hil­fe auf­schla­gen“ – das sei aller­dings ihre per­sön­li­che Ein­schät­zung, denn Zah­len dazu gibt es eben nicht.

Fellö­cker ver­weist auf eine alte Stu­die der Uni­ver­si­tät Linz (JKU) aus 2001 zum The­ma Finan­zie­rung im Sucht­be­reich: „Wenn man die Aus­ga­ben, die von der Straf­ver­fol­gung bis zur Behand­lung aus­ge­ge­ben wur­den, der Prä­ven­ti­on gegen­über­stell­te, wur­den damals für Prä­ven­ti­on nur zwei Pro­zent der Mit­tel aus­ge­ge­ben.“ Die Zah­len­la­ge sieht mager aus.

Ein klein wenig aktu­el­ler ist eine Diplom­ar­beit aus 2008 zum The­ma „Öffent­li­che Res­sour­cen­ver­tei­lung der Dro­gen­po­li­tik in Ober­ös­ter­reich“ – aber mitt­ler­wei­le eben­falls hoff­nungs­los ver­al­tet. Das Pro­blem, erklärt Rai­ner Schmid­bau­er, Lei­ter des Insti­tuts Sucht­prä­ven­ti­on in Linz, sei die Berech­nung, denn: Wie viel kos­tet eine Stun­de Poli­zei­ein­satz in die­sem Zusam­men­hang? Oder: Wenn Leh­re­rIn­nen (wie bei­spiels­wei­se von sei­nem Insti­tut ange­bo­ten) hin­sicht­lich Per­sön­lich­keits­bil­dung ihrer Schü­le­rIn­nen fort­ge­bil­det wer­den, sei das dann schon Prävention?

Ich glau­be, [Psy­che­de­li­ka] sind eines der mäch­tigs­ten Werk­zeu­ge, die uns zur Ver­fü­gung ste­hen, um das mensch­li­che Bewusst­sein zu erkunden. Mar­le­ne Rupp

Nicht nur Nachteile

Hor­ror­trips, psy­chi­sche Erkran­kun­gen und Sucht – das klingt nicht unbe­dingt posi­tiv. Dabei, so Rupp, ber­gen Psy­che­de­li­ka ein enor­mes Poten­zi­al. Ein Trip öff­ne „die Türe zum Unbe­wusst­sein, da kommt viel Mate­ri­al hoch, das sonst oft weg­ge­sperrt bleibt.“ Das kön­ne eine „unglaub­lich schö­ne Erfah­rung“ sein.

Und sogar, wenn das, was hin­ter der Türe zum Vor­schein kommt, beängs­ti­gend ist und im schlimms­ten Fall die Rei­se ins Unter­be­wusst­sein zu einem Hor­ror­trip wird, kön­nen die­se psy­chi­schen Erfah­run­gen hel­fen, sich selbst bes­ser ken­nen­zu­ler­nen und Start­punkt einer posi­ti­ven Lebens­ver­än­de­rung sein.

Gro­ßes Poten­zi­al sieht Rupp auch in der Anwen­dung in der Psych­ia­trie als Erwei­te­rung bestehen­der Behand­lungs­op­tio­nen. „Ich glau­be, sie sind eines der mäch­tigs­ten Werk­zeu­ge, die uns zur Ver­fü­gung ste­hen, um das mensch­li­che Bewusst­sein zu erkun­den.“ So trug bei­spiels­wei­se die Ent­de­ckung von LSD zur Ent­wick­lung von Anti­de­pres­si­va bei, weil erst dadurch klar wur­de, wie das sero­toner­ge Sys­tem (zustän­dig für die Aus­schüt­tung von Sero­to­nin; ein Hor­mon, das unter ande­rem Stim­mung, Kogni­ti­on, Ler­nen, Gedächt­nis und zahl­rei­che phy­sio­lo­gi­sche Pro­zes­se im Kör­per beein­flusst) im Gehirn mit psy­chi­schen Erkran­kun­gen zusam­men­hängt. „Da fra­ge ich mich natür­lich, was ist noch möglich?“

Kurt Fellö­cker und Mar­le­ne Rupp

Kurt Fellö­cker, FH STP

Mar­le­ne Rupp, Peak Experience

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